Historie


Die Gründung der freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Kinzweiler datiert in den Herbst des Jahres 1924. Im folgenden Jahr trat diese Wehr erstmalig mit ihren drei Löschzügen Hehlrath, Kinzweiler und St.Jöris an die Öffentlichkeit.

OBM Heinrich Schaffrath aus Hehlrath übernahm 1930 das Amt des Gemeindebrandmeisters. Die Züge Hehlrath, Kinzweiler und St.Jöris wurden von den BM Matthias Siegers, BM Georg Lammberti und BM Kaspar Mertens geführt. Der Krieg dürfte, wie überall, erst einmal alle Arbeit zunichte gemacht haben. Detaillierte Aufzeichnungen fehlen hier. Man war noch bis ins Jahr 1961 mit Schlauchkarren und einem TS 8 Anhänger unterwegs. Die Ausrüstung war in den jeweiligen Ortslagen privat untergestellt.

Am 20.08.1961 wurde dann das Gerätehaus übergeben und als erstes Löschgruppenfahrzeug ein LF 8 auf Opel Blitz in Dienst gestellt.

In 1962 gab Gemeindebrandmeister Heinrich Schröder, der diese Position nach dem Krieg inne hatte, aus Altersgründen die Leitung an den Bezirksschornsteinfeger BM Walter Breuer ab, der 1963 nach bestandenem Lehrgang zum HBM befördert wurde. Die Wehr der Gemeinde hatte zu dieser Zeit ihre Sollstärke seit längerem unterschritten. Hieraus entstand der Plan, den Spielmannzug Hehlrath geschlossen in den aktiven Dienst der Feuerwehr zu übernehmen. Mit der Verwirklichung dieser Idee wurde Theo Mertens zum Musikzugführer der Gemeindefeuerwehr Kinzweiler ernannt.

In 1964 wurde ein VLF vom Bund mit 600 l Wasser an Bord zum Standort Kinzweiler überstellt. Ein Unimog, der uns für 12 Jahre erhalten blieb. BM Matthias Spätgens wurde zum stellvertretenden Gemeindebrandmeister ernannt und dann in 1968 zum OBM befördert. In 1971 wurde UBM Artur Conzen zum BM befördert.

Mit dem Jahr 1972 kam die Eingemeindung und die Neugliederung der Eschweiler Gesamtwehr. Aus der Stadtmitte kam ein TLF 8-15 nach Kinzweiler und ersetzte den Opel Blitz. Der Gemeindebrandmeister HBM Breuer wurde zum ersten Abschnittsführer-2 und OBM Spätgens wurde zum Zugführer des LZ 21. Durch die Bildung der 4 Abschnitte arbeitete Kinzweiler nun mit den Löschzügen Röhe und Pumpe im Abschnitt 2 zusammen.

In 1976 erhielt der Löschzug ein LF 16 aus Stadtmitte und löste damit den Unimog ab. OBM Spätgens ging 1977 aus gesundheitlichen Gründen in Pension und BM Artur Conzen wurde zum neuen Zugführer gekürt. Sein Stellvertreter wurde BM Paul Schaffrath. Nach bestandenem Lehrgang wurde Artur Conzen 1979 zum HBM befördert und übernahm dann bei der Jahreshauptversammlung 1981 zusätzlich die Funktion des Abschnittführers-2. In 1981 erhielt der LZ 21 auch sein nagelneues TLF 8-18 als Ersatz für das TLF 8-15. Dieser alte Rundhauber wurde zum Ausschank umgebaut ging als löschender Michel in die Geschichte ein.
Das alte LF 16 wurde 1984 bei einem Fahrzeugtausch innerhalb der Stadt gegen ein neueres LF 16 TS vom Bund eingetauscht, welches schon 3 Jahre Dienst in Bohl getan hatte. Bohl erhielt damals ein neues Fahrzeug vom Bund. Seit 1984 wurde auch über die nötige Erweiterung des Gerätehauses nachgedacht. Es sollten jedoch noch 10 Jahre bis dahin vergehen.
Zu Karneval 1985 gab es mit Prinz Willi I. (Hunscheidt) den ersten feuerfesten Karnevalsprinzen in Eschweiler. In diesem Jahr nahm der Löschzug sogar am Rosenmontagszug teil.
In 1988 kam, bedingt durch das Ende der Gruppe Nothberg, das Fahrzeugroulette wieder in Gang. Röhe übernahm das LF 8 der Nothberger und gab sein TSF (Ford Transit) an Kinzweiler ab. Der Transit passte noch hinter den TLF 8-18 in die Box und sollte bis 2002 in Dienst bleiben. Dann gab es einfach keine Ersatzteile mehr.
In 1991 übernahm HBM Winfried Müller die Zugführung des LZ 21 von Artur Conzen. Seine Stellvertreter wurden OBM Willi Hunscheidt und OBM Hubert Pesch.
Der lange ersehnte Umbau des Gerätehauses wurde in 1994 mit sehr viel Eigenleistung der Männer möglich. Ein zweigeschossiger Anbau mit Schulungsraum, Büro und Sanitärbereich erweiterte die vorhandenen Räumlichkeiten.
In 1995 ging HBM Artur Conzen dann in Pension und übergab die Leitung des Abschnittes an HBM Winfried Müller, der damit der dritte AFÜ-2 wurde. Gleichzeitig gab HBM Müller die Zugführung an Hubert Pesch weiter.
Die Zugführung wurde dann in 1999 komplett verjüngt. BM Michael Schmitz wurde neuer Zugführer und sein Stellvertreter wurde OBM Willi Hunscheidt. Anfang 2006 wurde erneut die Zugführung verjüngt: Zugführer wurde Marc Schmitz, sein Stellvertreter Michael Schmitz.

Seit August 2010 setzt sich die Löschzugführung wie folgt zusammen:
Zugführer BI Frank Breuer, stellv. Zugführer BI Marc Schmitz, Gruppenführer BI Michael Schmitz, HBM Willi Hunscheidt, stellv. Gruppenführer UBM Josef Wolfgarten, HBM Heiko Müller.
Zum 01.01.2013 wurde die Löschzugführung wie folgt geändert:
Zugführer BI Frank Breuer, stellv. Zugführer BM Bastian Wolfgarten, Gruppenführer BI Michael Schmitz, BM Gerd Röntgen, stellv. Gruppenführer UBM Josef Wolfgarten, HBM Heiko Müller.