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      Einsatzbilanz für das lange Karnevalswochenende in Eschweiler

      Der diesjährige Straßenkarneval ist aus Sicht der Stadt Eschweiler insgesamt überwiegend ruhig und geordnet verlaufen. Bereits für das Karnevalswochenende von Freitag bis Sonntag konnte eine positive Bilanz gezogen werden. Sowohl diverse Veranstaltungen wie der Prinzenempfang und der Rathaussturm als auch die kleineren Umzüge in den einzelnen Ortschaften fanden ohne besondere Vorkommnisse statt. Nennenswerte Einsatzlagen oder sicherheitsrelevante Auffälligkeiten waren an diesen Tagen nicht zu verzeichnen.

      Der Rosenmontag war von anhaltendem Regen geprägt. Trotz der widrigen Witterungsbedingungen zeigte sich die Stimmung der Feiernden aber insgesamt ausgelassen.

      Zur Gewährleistung der Sicherheit wurde erneut nach bewährtem Konzept ein Stab für außergewöhnliche Einsätze in der Feuer- und Rettungswache eingerichtet. Von dort aus wurden sämtliche Einsatzlagen rund um den Karnevalszug zentral koordiniert. In diesem Stab arbeiteten Vertreter des Ordnungsamtes, der Feuerwehr, der Polizei sowie der Security eng zusammen. Ergänzt wurde die Führungsstruktur durch Vertreter des Karnevalskomitees und des Baubetriebshofes – letztere waren unter anderem für die Einrichtung der Straßensperren sowie für die anschließende Reinigung des Zugweges verantwortlich.

      Bereits vor Beginn des Rosenmontagszuges musste das Ordnungsamt einschreiten. Insgesamt wurden 33 Fahrzeuge abgeschleppt, weil diese trotz eindeutiger Beschilderung und bestehender Haltverbote im Zugbereich abgestellt waren und somit den sicheren Ablauf des Zuges erheblich beeinträchtigt hätten.

      Während des Rosenmontagszuges und in den Stunden danach wurden in den Unfallhilfsstellen insgesamt 35 ambulante Behandlungen durchgeführt. Darüber hinaus kam es im gesamten Verlauf des Rosenmontags zu 36 Transporten mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser sowie zu 14 Krankentransporten mit Krankentransportwagen. In sechs Fällen war bei den Rettungswagen-Einsätzen zusätzlich ein Notarzt eingebunden.

      Im Zugverlauf kam es zu zwei kurzfristigen Unterbrechungen. Hintergrund hierfür waren Rettungseinsätze im direkten Zugbereich, die aus Gründen der Sicherheit zwingend eine kurzzeitige Unterbrechung des Zuges erforderlich machten.

      Leider blieb der Rosenmontag nicht ohne negative Ereignisse. In einem Einsatz wurde Reizgas versprüht, wodurch fünf Personen leichte Reizungen der Augenschleimhäute erlitten und medizinisch versorgt werden mussten. In diesem Zusammenhang kam es zudem zu einem tätlichen Angriff auf eine Rettungsdienstkraft. Der Verursacher wurde ebenfalls medizinisch versorgt und anschließend von der Polizei in Gewahrsam genommen.

      Darüber hinaus musste das Ordnungsamt mehrere ordnungsrechtliche Verstöße ahnden. Fünf Personen wurden beim Urinieren in der Öffentlichkeit angetroffen, obwohl sie sich in der Nähe der aufgestellten öffentlichen Urinale befanden. Gegen sie wurde jeweils ein Bußgeld verhängt. Zudem wurden insbesondere im Bereich des Marktes mehrere Bußgeldverfahren eingeleitet, weil dort gegen das bestehende Glasverbot verstoßen wurde.

      Im Rahmen von Überprüfungen der in diesem Jahr wieder geltenden, umgangssprachlich „Waffenverbotszone" genannten Regelung einer Allgemeinverfügung zum Mitführen von Waffen und gefährlichen Gegenständen wurden an den Karnevalstagen insgesamt sechs Gegenstände weggenommen, darunter drei Messer, eine Schere und ein zur Tierabwehr gedachtes Pfeffer-Spray. Zudem wurden zwei Fundsachen entgegengenommen.

      Besonders kritisch zu bewerten ist ein Vorfall, der deutlich über einfachen Vandalismus hinausgeht: Unbekannte rissen den öffentlich zugänglichen automatisierten externen Defibrillator (AED) an der Raiffeisenbank mutwillig von der Wand – obwohl es sich hierbei um ein Gerät handelt, das im Ernstfall Leben retten kann. Glücklicherweise konnte der AED wieder aufgefunden und an die Betreiber der Raiffeisenbank übergeben werden. Eine zeitnahe Wiederanbringung am Standort ist vorgesehen.

      Insgesamt waren während des Rosenmontags mehr als 120 Einsatzkräfte im Dienst. Diese setzten sich aus Kolleginnen und Kollegen des Rettungsdienstes, der Feuerwehr, der Polizei, der Hilfsorganisationen (Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter Unfall-Hilfe, Malteser Hilfsdienst), des Bauhofes sowie des Jugendamtes zusammen. Gemeinsam sorgten sie für einen möglichst sicheren Ablauf des karnevalistischen Treibens.

      In den Abendstunden des Rosenmontags beruhigte sich das Einsatzgeschehen deutlich. Aufgrund der erneuten Wetterverschlechterung kam der Straßenkarneval weitgehend zum Erliegen, so dass sich viele Feiernde – ähnlich wie bereits an Weiberfastnacht – in die umliegenden Gaststätten zurückzogen.

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      Die Feuerwehr Eschweiler wünscht allen Besuchern ein glückliches neues Jahr


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      Berufsfeuerwehrfrau in Eschweiler

      Zum heutigen Weltfrauentag ein Bericht über unsere derzeit einzige Berufsfeuerwehrfrau bei der Feuerwehr Eschweiler.

      Über 100 Berufsfeuerwehrfrauen und -männer, Notfallsänitäterinnen und -sanitäter sowie Verwaltungsangestellte arbeiten mittlerweile auf unserer Feuerwache. Damit wir immer ausreichend Personal haben und freiwerdende Stellen durch z.B. Pensionierungen wieder besetzen können, beginnen in jedem Kalenderjahr ein 18monatiger Grundausbildungslehrgang für Berufsfeuerwehrfrauen und -männer sowie eine dreijährige Ausbildung zur Notfallsanitäterin bzw. zum Notfallsanitäter auf unserer Feuer- und Rettungswache. 

      Unter den angehenden Berufsfeuerwehrleuten, die am 01.04.2025 ihre Ausbildung begonnen haben, befindet sich mit unserer Kameradin und Kollegin Olga Maser die aktuell einzige (angehende) Berufsfeuerwehrfrau unserer Feuerwehr. Auch wenn dies in der aktuellen Zeit eigentlich nichts Besonderes sein dürfte, sind Frauen in der Welt der Berufsfeuerwehren noch deutlich in der Minderheit. 

      Die Redakteurin Anke Capellmann aus der Lokalredaktion der Eschweiler Zeitung nahm dies zum Anlass, ein ausführliches Interview mit Olga zu einem Bericht in der Tageszeitung auszuarbeiten. Dieser Bericht wurde vor einigen Tagen veröffentlicht. 

      Wir möchten ihn im Folgenden einmal wiedergeben und hoffen, dass noch viele Frauen Olgas Weg zukünftig einschlagen und auch Berufsfeuerwehrfrauen werden. Unsere kommenden Stellenausschreibungen für die folgenden Ausbildungen zu Berufsfeuerwehrleuten und Notfallsanitäterinnen/-sanitätern werden wir an dieser Stelle auch wieder veröffentlichen. 

      Viel Spaß beim Lesen und Dir, Olga, weiter viel Erfolg in der Grundausbildung zur Berufsfeuerwehrfrau!

      OM C Anke Capellmann

      Allein unter Männern: Warum Olga Maser (32) Feuerwehrfrau wurde

      Olga Maser ist die einzige hauptamtliche Feuerwehrfrau in Eschweiler. Ihr Beispiel zeigt, dass Mut, Teamgeist und Durchhaltevermögen genauso wichtig sind wie reine Muskelkraft. 

      Wenn Olga Maser in ihre Uniform schlüpft, unterscheidet sie äußerlich nichts von ihren Kollegen. Helm, Schutzkleidung, Stiefel – alles ist gleich. Und doch nimmt sie in Eschweiler eine besondere Rolle ein. Denn die 32‑Jährige ist derzeit die einzige hauptamtliche Feuerwehrfrau der Stadt.

      Seit fast zehn Monaten absolviert Olga Maser ihre Ausbildung als Brandmeisteranwärterin. Ende September dieses Jahres schließt sie ihre Ausbildung ab. Dann ist Maser offiziell Brandmeisterin im mittleren feuerwehrtechnischen Dienst.

      Der Weg zur Feuerwehr begann für Maser, die in Eschweiler aufgewachen ist und mittlerweile in Stolberg lebt, nicht bei der Freiwilligen Feuerwehr, sondern beim Rettungsdienst. Mehrere Jahre arbeitete die heute 32-Jährige als Rettungssanitäterin, erst in Aachen, später auch in der Eifel und der gesamten Städteregion. „Der Rettungsdienst ist sehr nah am Menschen, die Feuerwehr dagegen näher am gesamten Einsatzgeschehen“, sagt Maser. Und genau das habe sie gereizt. 

      Schon als Kind habe sie lieber mit Feuerwehrautos gespielt als mit Puppen. Trotzdem habe sie sich lange nicht getraut, den Schritt zur Feuerwehr zu wagen. „Ich dachte immer, ich bin zu schwach und schaffe das körperlich nicht.“ Auch wenn sie immer Sport gemacht habe – viel und gerne –, verunsicherte sie vor allem der Einstellungstest. Heute sagt sie: „Die Sportlichkeit kann man trainieren. Die Haltung nicht.“

      Was sie damit meint: Kameradschaft, Teamgeist und der Wille zu helfen seien mindestens genauso wichtig wie Muskelkraft. „Mir ist es super wichtig, im Team zu arbeiten. Niemand ist bei der Feuerwehr allein unterwegs.“ 

      Das Auswahlverfahren für den mittleren feuerwehrtechnischen Dienst beginnt in der Regel im Spätsommer. Maser bereitete sich etwa ein Jahr vorher gezielt darauf vor. „Ich wusste, welche Übungen auf mich zukommen. Online kann man nachschauen, welche Zeiten man erfüllen muss und welche Disziplinen drankommen.“ Empfohlen werde, sogar etwas härter zu trainieren als nötig.

      Ein Beispiel aus dem Sporttest: Eine 75 Kilogramm schwere Puppe muss über eine Strecke von 66 Metern, verteilt auf mehrere Runden, gezogen werden. „Da merkt man schnell, wie wichtig starke Beine sind“, sagt Maser. Viele Feuerwehren bieten Vorbereitungstests oder Trainingsmöglichkeiten an. „Man muss die Augen offenhalten und diese Angebote nutzen. Und man sollte nichts unterschätzen – aber sich auch nicht überanstrengen“, so die Feuerwehrfrau.

      Interkommunal, also auf die gesamte Städteregion Aachen gesehen, nehmen an einem Auswahlverfahren durchschnittlich 80 Bewerberinnen und Bewerber teil. Darunter sind oft nur drei bis fünf Frauen, sagt Marc Schmitz, stellvertretender Leiter der Feuerwehr in Eschweiler. Eine Zahl, die verdeutlicht, wie gering der Frauenanteil noch immer ist.

      Das zeigt auch ein Blick auf die aktuellen Zahlen des Deutschen Feuerwehrverbands: Zum 31. Dezember 2022 waren deutschlandweit rund 39.501 Personen bei der Berufsfeuerwehr aktiv – darunter nur 1193 Frauen, was gerade mal etwa drei Prozent entspricht. Bei der Freiwilligen Feuerwehr sind es etwas mehr Frauen – nämlich zwölf Prozent. Dort engagieren sich 122.600 Frauen unter etwa einer Million Mitgliedern in der Freiwilligen. 

      Als Olga Maser ihre Zusage für die Eschweiler Feuerwehr bekam, habe sie sich riesig gefreut. Gleichzeitig kamen Zweifel: „Oh je, die einzige Frau unter so vielen Männern – hoffentlich gibt es keine Vorurteile.“ Diese Sorgen lösten sich aber recht schnell in Luft auf. „Ich wurde richtig gut aufgenommen. Ich habe bereits zwei von drei Wachabteilungen kennengelernt und es war überall super.“

      Natürlich habe sie auch manchmal das Gefühl, sich beweisen zu müssen. „Aber eigentlich muss man es sich selbst beweisen, nicht den anderen.“ Dafür hält sie sich fit: Laufen, Schwimmen und vor allem Kraftsport gehören zu ihrem Alltag. Zwei Krafttrainingseinheiten pro Woche sind für sie selbstverständlich. 

      Besonders gerne erinnert sie sich an die sportlichen Anteile in ihrer Grundausbildung: „Wir hatten quasi einen Personal Trainer. Das war eine richtig gute Zeit – man macht auf der Arbeit Sport, das ist schon ein Traum.“

      Aber die 32-Jährige sagt auch, dass die Feuerwehrarbeit zwar körperlich anstrengend ist, aber reine Muskelkraft nicht alles ist: „Man muss sich als Frau bewusst sein, dass man andere Stärken mitbringt.“ Dazu zählten Ruhe in stressigen Situationen, Feinmotorik, Einfühlungsvermögen im Umgang mit Kindern oder älteren Menschen sowie Deeskalationsfähigkeit.

      Gleichzeitig sei es wichtig, körperlich mithalten zu können – schon aus Eigenschutz. „Die Geräte sind teilweise schwer. Da muss man auch aufpassen, dass man sich nicht den Rücken kaputtmacht.“ Dass der Sporttest für Männer und Frauen gleich ist, hält sie für richtig. „Im Einsatz wird auch kein Unterschied gemacht.“

      Am meisten Spaß macht Maser der 24‑Stunden‑Dienst. „Wir kochen zusammen, räumen zusammen auf, machen Sport zusammen. Es ist wie eine kleine Familie.“ Beruf und Freizeit verschmelzen dabei ein Stück weit – und genau das gefällt ihr. Und am Ende eines Tages habe sie oft das Gefühl, etwas Sinnvolles getan zu haben. „Spannung, Abwechslung, persönliche Entwicklung – und vor allem, anderen helfen zu können.“

      Trotzdem wünscht sie sich mehr Vielfalt bei der Feuerwehr. „Die Feuerwehr braucht keine Klischees. Wenn man an einen typischen Feuerwehrmann denkt, stellt man sich den oft groß und kräftig vor. Davon müssen wir weg.“ Frauen in Uniform hätten eine wichtige Vorbildfunktion. „Wenn eine Frau eine Feuerwehrfrau sieht, denkt sie vielleicht: Okay, ich traue mich auch.“

      Für junge Frauen hat die 32-Jährige Brandmeisteranwärterin eine wichtige Botschaft: „Einfach vorbereiten, sich bewerben und sich trauen. Und je früher man anfängt zu trainieren, desto besser.“ Wichtig sei einfach, dass man es versuche. Für die 32-Jährige ist klar: „Unfälle, Brände, Menschen in Not – das betrifft alle. Also dürfen auch alle helfen. Auch Frauen.“ Sie hofft, dass sie auch andere junge Frauen motiviert, sich für genau diesen Weg zu entscheiden.

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      Grundlehrgang technische Hilfeleistung Wald

      Aus- und Fortbildungen sowie regelmäßige Übungen sind ein wesentlicher Bestandteil unserer Tätigkeit in der Feuerwehr. Aufgrund der Komplexität und der großen Anzahl an Aufgaben müssen die Feuerwehrangehörigen diese zunächst in allgemeinen oder spezialisierten Lehrgängen erlernen und in der Folge immer wieder auffrischen und üben.

      Nach einer Pause stand in diesem Jahr für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte ein erneuter Lehrgang „Technische Hilfeleistung Wald“ an. Nach mehreren Theoriestunden folgten im Januar mehrere praktische Tage im Eschweiler Stadtwald. 

      Die 15 Teilnehmer des Lehrgangs erlernten hierbei theoretisches Wissen zum Umgang mit der Motorkettensäge, spezielle Fälltechniken sowie den Einsatz in Sturmholz. Das Gelernte wurde dann direkt im Wald in die Praxis umgesetzt. Nach erfolgreichem Abschluss des Lehrgangs stehen uns die Kameraden nun bei Sturmeinsätzen zur Verfügung und sind befähigt Kettensägen bei stehendem Holz, liegendem Holz und unter Spannung stehendem Holz einzusetzen. 

      Vielen Dank an dieser Stelle auch an das große Ausbilderteam sowie das Team der Logistikgruppe, das die Lehrgangsteilnehmer während der praktischen Einheiten mit kalter und warmer Verpflegung versorgte.

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      Neuer Rettungswagen für die Feuerwache in Dienst gestellt

      Am 17. März wurde der neue Rettungswagen „Florian Eschweiler 1-RTW-1“ offiziell in Dienst gestellt.

      Bei dem Fahrzeug handelt es sich um eine Kombination aus einem neuen Fahrgestell und einem grundüberholten Kofferaufbau. Der vorhandene Aufbau wurde durch die Herstellerfirma GSF umfassend instandgesetzt und technisch auf den aktuellen Stand gebracht. Anschließend wurde er auf ein neues Fahrgestell vom Typ Mercedes-Benz Sprinter umgesetzt. Diese Lösung wurde bewusst gewählt, da der vorhandene Kofferaufbau aufgrund seiner Bauart verkürzt ist und damit optimal in die vorhandene Rettungswagenhalle passt.

      Bei der Planung und Umsetzung des Fahrzeugs wurden sowohl die Vorgaben des Rettungsdienstbedarfsplans als auch die örtlichen Belange des Rettungsdienstes berücksichtigt und entsprechend in die Fahrzeugkonzeption eingearbeitet.

      Mit diesem Projekt verfolgt die Feuerwehr Eschweiler zudem bewusst einen nachhaltigen und wirtschaftlichen Ansatz. Es handelt sich hierbei um das zweite Umsetzungsprojekt dieser Art, zwei weitere werden folgen. Durch die Weiterverwendung und Grundüberholung des vorhandenen Kofferaufbaus in Kombination mit einem neuen Fahrgestell konnte eine kostengünstigere Lösung im Vergleich zu einer vollständigen Neubeschaffung (Unterschied ca. 100.000 €) umgesetzt werden. Gleichzeitig trägt dieses Vorgehen dazu bei, den derzeit teilweise sehr langen Lieferzeiten bei Neufahrzeugen entgegenzuwirken. Aus diesen Gründen hat sich die Feuerwehr Eschweiler gezielt für dieses Konzept entschieden. Auch bei der nächsten Beschaffung eines Rettungswagens ist eine vergleichbare Umsetzung vorgesehen.

      Das neue Fahrgestell verfügt über einen 190-PS-Motor und entspricht den aktuellen technischen Anforderungen. Zur Unterstützung der Einsatzkräfte und zur Erhöhung der Sicherheit im Straßenverkehr ist das Fahrzeug unter anderem mit Spurhalteassistent, Lenkassistent, Totwinkelassistent, Seitenwindassistent, aktivem Bremsassistenten sowie Tempomat ausgestattet. Zusätzlich verfügt das Fahrzeug über eine Zentralverriegelung sowie eine Klimaanlage für Fahrerraum und Patientenraum, um sowohl für die Besatzung als auch für die Patienten angemessene Arbeits- und Transportbedingungen sicherzustellen.

      Im Zuge der Überarbeitung wurde das Fahrzeug außerdem auf den aktuellen Digitalfunkstandard umgerüstet. Zusätzlich wurde ein LARDIS-System installiert. Dieses System bündelt mehrere einsatzrelevante Funktionen im Fahrzeug: Es stellt Einsatzdaten bereit, unterstützt die Navigation zur Einsatzstelle und ermöglicht gleichzeitig die Bedienung des Funkverkehrs.

      Zur Verbesserung der medizinischen Versorgung und der Arbeitsbedingungen der Einsatzkräfte verfügt der Rettungswagen über eine elektrohydraulische Fahrtrage, die ein besonders rückenschonendes Arbeiten ermöglicht.

      Darüber hinaus wurde ein erweitertes Universal-Schienensystem im Patientenraum verbaut. Dieses ermöglicht es, medizinische Geräte flexibel und zentral zu befestigen und bei Bedarf schnell umzusetzen.

      Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Ausstattung ist das Telenotarztsystem. Über dieses System kann bei bestimmten Einsatzlagen ein Notarzt aus der Ferne zugeschaltet werden. Die Kommunikation erfolgt über eine Audio- und Videoverbindung, wodurch der Telenotarzt die Besatzung vor Ort unterstützen, medizinische Entscheidungen begleiten und wichtige Maßnahmen anleiten kann.

      Zur weiteren technischen Ausstattung gehören außerdem ein Unfalldatenspeicher, der fahrzeugrelevante Daten im Falle eines Verkehrsunfalls dokumentiert, sowie ein Schleuderketten-System, das insbesondere bei winterlichen Straßenverhältnissen zusätzliche Traktion und Sicherheit bietet.

      Die Gesamtkosten für das Fahrzeug belaufen sich auf rund 330.000 Euro.

      Mit der Indienststellung des neuen Rettungswagens wird sowohl die medizinische Versorgungsqualität für die Bürgerinnen und Bürger als auch die Arbeitssicherheit der Mitarbeitenden im Rettungsdienst weiter verbessert.

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      Die Feuerwehr Eschweiler wünscht allen Besuchern ein glückliches neues Jahr


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      Die Silvesternacht 2020 stand, wie auch fast das gesamte Jahr 2020 unter dem Einfluss der Corona-Pandemie. Aufgrund der vorgegebenen Beschränkungen wie dem Verbot von Veranstaltungen, dem Verbot von Feuerwerksverkauf sowie dem Verbot des Alkoholkonsums in der Öffentlichkeit entsprach der Jahreswechsel in keinster Weise den vorhergegangenen. So mussten auch nicht durch ehrenamtliche Einsatzkräfte zusätzliche Bereitschaftsdienste vorgehalten werden, da ein erhöhtes Einsatzaufkommen um Mitternacht nahezu ausgeschlossen werden konnte. Auch zusätzliche Rettungsmittel mussten nicht vorgehalten werden.

      Zur Einstimmung in die ungewöhnliche Silvesternacht trafen sich die beiden diensthabenden Wachabteilungen der beiden Feuer- und Rettungswachen Stolberg und Eschweiler zu einem gemeinsamen Gruppenbild auf der Stadtgrenze. Insgesamt 18 Einsatzkräfte für den Brandschutz sowie 4 Rettungswagen standen für Einsätze bereit.

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      Für die Feuerwehr Eschweiler war dann die Silvesternacht eine Dienstnacht, wie fast jede weitere im Jahr. Brandeinsätze waren nicht zu verzeichnen. Neben zwei Hilfeleistungen durch die Feuerwehr nach Verkehrsunfällen mussten die beiden Rettungswagen in der Zeit vom 31.12.2020, 07:30 Uhr bis 01.01.2021, 07:30 Uhr insgesamt 38 mal ausrücken.

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      Start des 21. Brandmeisterlehrgangs auf der Feuer- und Rettungswache

      Am heutigen 1. April startete der bisher 21. Brandmeister-Lehrgang auf Ebene der Städteregion Aachen. Seit 2006 findet dieser Lehrgang jährlich auf der Feuer- und Rettungswache in Eschweiler statt.

      Zum heutigen Tag starteten insgesamt 22 junge Männer (dieses Jahr nimmt keine Frau am Lehrgang teil) ihre Karriere als Berufsfeuerwehrmann. Insgesamt 18 Monate lang lernen sie Theorie und Praxis der feuerwehrtechnischen Grundausbildung. Hierzu gehören u.a. Lehrgangsabschnitte zum Rettungssanitäter, zum Maschinisten und zum Gerätewart, das Deutsche Sportabzeichen, den Lkw-Führerschein Klasse C und die Prüfung zum Rettungsschwimmer. Außerdem werden sie einen Absturzsicherungs-Lehrgang und eine Drehleitermaschinisten-Ausbildung und den Motorkettensägen-Führerschein absolvieren. Dazu werden Praktika bei verschiedenen Feuer- und Rettungswachen erfolgen und Unterricht in Feuerwehrrecht, Beamtenrecht, Staatsbürgerkunde, Physik und Chemie durchgeführt.

      Die 22 jungen Männer sind als Brandmeister-Anwärter bei den Feuerwehren Alsdorf, Eschweiler, Herzogenrath, Stolberg, Würselen sowie der Nato-Feuerwehr Teveren angestellt. Nach erfolgreichem Abschluss der Prüfung im September 2027 werden sie bei öffentlichen Feuerwehr als Feuerwehrbeamte auf Probe ihre Laufbahn fortsetzen können. 

      Bei diesem Interkommunalen Brandmeisteranwärter-Lehrgang übernehmen alle beteiligten Kommunen mit hauptberuflichen Feuerwehren und die Nato jeweils Teile der Ausbildung an ihren Standorten und stellen Referenten für die unterschiedlichen Lehrbereiche zur Verfügung.

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