Containerbau als provisorische Erweiterung der Feuer- und Rettungswache


Seit über 30 Jahren ist die Feuer- und Rettungswache am Florianweg Standort der hauptamtlichen Kameraden sowie der ehrenamtlichen Kameraden der Löschzüge 11 und 12. 1989 eröffnet, diente die Wache bei ihrer Planung als Unterkunft für circa 30 hauptamtliche Feuerwehrangehörige sowie circa 60 Freiwillige der Löschzüge 11 und 12. Darüber hinaus waren circa zehn Jugendliche in der Jugend Feuerwehr Stadtmitte aktiv.

In den vergangenen gut 30 Jahren wuchs vor allem die hauptamtliche Wache ständig an. Dies hat zum einen mit wachsenden Einsatzzahlen, jedoch im wesentlichen mit einer Vielzahl zusätzlicher Aufgaben zu tun. So verrichten mittlerweile rund 90 Beamte und Angestellte der Stadt Eschweiler rund um die Uhr 365 Tage hier ihren Dienst. Darüber hinaus Wuchs auch die Zahl der ehrenamtlichen Feuerwehrleute in den Löschzügen 11 und 12 auf ca. 70 Personen sowie in der Jugenfeuerwehr auf ca. 25 Jugendliche an.

Somit ist verständlich, dass die Räumlichkeiten bei weiten nicht mehr ausreichend waren. In den vergangenen 20 Jahren hat es immer wieder Umstrukturierungen und Raumumnutzungen gegeben, um den Dienstbetrieb aufrecht erhalten zu können. Zuletzt wurde für die freiwilligen Löschzüge inklusive der Jugendfeuerwehr Stadtmitte ein Erweiterungsbau mit vier Fahrzeugstellplätzen sowie Umkleiden, Sozial- und Schulungsräumen errichtet. In dieser Woche nun folgte die nächste, temporäre Maßnahme zur Minderung der Platznot. Auf einem Parkplatz der Feuer- und Rettungswache wurde ein Containerbau aus 15 Bürocontainern errichtet. In diesen Containern werden vorübergehend Büroräume sowie Umkleide- und Spindräume angeordnet werden. Weiterhin werden dringend erforderliche Lagerbereiche für Rettungsdienst und Einsatzbekleidung dort vorgesehen.

In der Ratssitzung am vergangenen Mittwoch war die Feuerwehr ebenfalls Thema. Den Ratsmitgliedern mitgeteilt, dass der Containerbau nur als Zwischenlösung zur Minderung der Platznot errichtet wird. Nun wird, nachdem Gutachten zur Erweiterung der Feuer- und Rettungswache einen hohen Millionenbetrag als Baukosten errechnet haben, ein Neubau an anderer Stelle geprüft. Sobald es hierzu neue Erkenntnisse gibt werden wir an dieser Stelle berichten.

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