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      Benefizkonzert Orchester der Feuerwehr

      Am ersten Adventssonntag hat unser Orchester ein Benefizkonzert zugunsten der Flutopfer in Eschweiler gegeben. Aufgrund der Corona-Pandemie musste das Konzert leider ohne Publikum stattfinden. Es wurden aber Aufnahmen erstellt, die ab dem 17.12. bis zum 25.12. jeden Tag um 18:00 Uhr auf dem YouTube-Kanal des Orchesters veröffentlicht werden (hier klicken). Mit den Aufnahmen möchte das Orchester Spenden für die Flutopfer in Eschweiler sammeln, die im Juli 2021 durch die verheerenden Wassermassen in Mitleidenschaft gezogen wurden. Zu diesem Zweck wurde ein Paypal-Konto eingerichtet (hier klicken).

      Unterstützen Sie das Orchester gerne bei der Spendenaktion und genießen Sie die Musik.

       Flut

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      Arbeitsbericht 2021 und Beförderungen/Ehrungen 2022


      Bereits im 3. Jahr in Folge musste 2022 die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Eschweiler aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden. Somit wurde der Arbeitsbericht 2021 im Rahmen einer Ratssitzung des Stadtrats Eschweiler vorgestellt und veröffentlicht. Im Rahmen dieser Ratssitzung bedankten sich Bürgermeisterin Leonhardt sowie alle Fraktionen für die geleistete Arbeit bei der anwesenden Leitung der Feuerwehr. 

      Den Arbeitsbericht 2021 könnt Ihr hier einsehen.

      Ebenfalls konnten die Beförderungen und Ehrungen der Mitglieder der Feuerwehr Eschweiler nicht im Rahmen der Jahreshauptversammlung stattfinden. Diese werden nun durch die Wehrführung im Rahmen von Übungen und Dienstveranstaltungen der Einheiten durchgeführt.

      Sämtliche Geehrten und Beförderten könnt Ihr hier nachlesen. 

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      NEUE UNIFORMEN FÜR BRANDEINSATZ

      Vor rund 20 Jahren beschaffte die Feuerwehr Eschweiler erstmals Schutzkleidung, die besonders gut für den Brandeinsatz geeignet war. Die Hosen und Jacken, die im Wesentlichen aus Nomex-Oberstoff bestehen, weisen besonders gute Eigenschaften gegen Feuer und Hitze auf. So werden die Einsatzkräfte, insbesondere beim Brandeinsatz innerhalb von Gebäuden, besonders gut geschützt und können noch effektiver Hilfe leisten. In den Folgejahren wurden die Einsatzkräfte weiterhin mit modifizierten Uniformen des Ursprungstyps ausgestattet.

      In diesem Sommer erfolgt nun ein besonderer Wechsel. Alle 320 aktiven Einsatzkräfte der Feuerwehr Eschweiler werden mit neuer Brandschutzbekleidung ausgestattet. Es handelt sich hierbei um Einsatzjacken und -hosen des Models Fire Survivor (Drag) vom Hersteller Texport. Der Oberstoff besteht bei diesen Uniformen im Gegensatz zu den bisherigen Modellen aus dem Material PBI Matrix. Dieser weist noch bessere Eigenschaften gegenüber Flammen und Hitze auf, so dass unsere Einsatzkräfte noch besser geschützt werden können.

      Auch optisch stellen die neuen Uniformen eine Änderung dar. Diese wurden in der Produktfarbe "Gold" beschafft. Das Material weist eine beigefarbene Oberfläche auf. Hierdurch sollen weitere Vorteile erlangt werden, wie eine bessere Sichtbarkeit im Straßenverkehr sowie eine bessere Reflektionen von Sonnenlicht, so dass der Körper sich nicht so schnell aufheizen soll. Weiterhin können aufgrund der hellen Oberfläche Verschmutzungen und Kontaminationen besser erkannt werden.

      Weitere technische Neuerungen und Verbesserungen wurden ebenfalls bei den Uniformen bedacht. Diese besitzen eine Vielzahl von Taschen und Befestigungsmöglichkeiten, um den aktuellen technischen Standards gerecht zu werden. Unter anderem sind Taschen und Halterungen für unsere moderne Funkkommunikation vorhanden. Ebenfalls sind Befestigungsmöglichkeiten für aktuell im Einsatz befindliche Handlampen angebracht, so dass die Einsatzkräfte die Hände für andere Einsatzmaterialien frei haben und dennoch im Inneren von Gebäuden ausreichend Beleuchtung mitführen. Großflächige Reflexstreifen auf allen Teilen der Uniformen stellen heute einen Standard da. Dies wurde auch bei der neuen Uniform berücksichtigt.

      Durch die neue Schutzkleidung soll die Sicherheit unserer Einsatzkräfte weiter erhöht werden. Hier wurde jedoch nicht nur an einen passiven Schutz durch verwendete Materialien gedacht. Sowohl Einsatzjacke als auch Einsatzhose besitzen integrierte Rettungsschlaufen. Sollte eine Einsatzkraft im Einsatz verunfallen, können die Kameraden diese Person nun noch besser retten. Durch die integrierten Rettungsschlaufen kann die Einsatzkraft schnell und sicher aus dem Gefahrenbereich gerettet und dem Rettungsdienst übergeben werden.

      Auch bei der Passgenauigkeit werden neue Wege beschritten. Die Uniformen sind nicht nur in Standardgrößen vorhanden, sondern wurden individuell auf jede einzelne Einsatzkraft angepasst. Arm- und Beinlänge, Brust- und Hüftumfang, Proportionen zwischen Beinlänge und Oberkörper: all diese Werte konnten einzeln aufgenommen und in der Produktion berücksichtigt werden.

      Im Rahmen einer internen Veranstaltung wurden die neuen Uniformen nun offiziell von Bürgermeisterin Nadine Leonhardt an die Feuerwehr übergeben. Die Verwaltung hat hier einen Betrag von rund 700.000 Euro investiert, um den Schutz unserer Einsatzkräfte nochmals zu verbessern.

      Sämtliche Einsatzkräfte werden nun durch Multiplikatoren in Funktion, Handhabung und Pflege der Einsatzkleidung eingewiesen. Hierdurch kann sichergestellt werden, dass alle Funktionen korrekt genutzt werden und dann der möglichst höchste Schutz für unsere Einsatzkräfte erlangt wird.

      Neben Brandschutzjacken und Hosen wurden für alle Einsatzkräfte ebenfalls neue Einsatzhandschuhe sowie Flammschutzhauben für den Brandeinsatz beschafft. Bereits im vergangenen Jahr wurden sämtliche Einsatzkräfte mit einer neuen Generation Schutzhelm ausgestattet. Somit können wir noch besser geschützt in den Einsatz zum Schutz und Wohle unserer Eschweiler Bevölkerung starten.

      • Uniform 01

      • Uniform 02

      • Uniform 03

      • Uniform 04

      • Uniform 05

      • Uniform 06

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      Spende nach Hochwasser


      Die Kuttenkeuler Mineralölhandels- und Tankstellenbetriebsgesellschaft mbH aus Köln betreibt im Rheinland zahlreiche Tankstellen unter den Firmierungen bft und Aral. Unmittelbar nach den Hochwasserereignissen Mitte Juli haben die Verantwortlichen beschlossen, den geschädigten Kommunen Unterstützung zukommen zu lassen. So wurden über zwei Wochen von jedem Liter verkauften Kraftstoff ein Cent zur Unterstützung der Hochwasseropfer zurückgelegt. In besonders betroffenen Kommunen, in denen zeitgleich Tankstellenstandorte der Gesellschaft angesiedelt sind, konnten innerhalb kürzester Zeit Spenden übergeben werden.

      Für die Stadt Eschweiler wurden von der Kuttenkeuler Mineralölhandels- und Tankstellenbetriebsgesellschaft insgesamt 10.000 € an Spenden zur Verfügung gestellt. Jeweils die Hälfte ging an das Spendenkonto der Stadt Eschweiler sowie an den Förderverein der Feuerwehr Eschweiler. Der Gesellschaft war hier insbesondere daran gelegen, dass Betroffene Feuerwehrangehörige ebenfalls Hilfe erhalten. So wurden bereits im August 2021 5.000 € auf das Konto unseres Fördervereins überwiesen. Zu einem späteren Zeitpunkt werden wir diese und weitere Spenden an unsere betroffenen Feuerwehrkameraden weiterleiten.

      Vielen Dank für diese großzügige Unterstützung, die unter anderem durch den Betreiber der Aral-Tankstelle auf Pumpe in die Wege geleitet wurde.

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      Spende nach Hochwasser


      Die Allianz AG unterstützt wie viele große Konzerne Vereine, Gesellschaften und Organisationen mit unterschiedlichen Aktionen. Nach der Flut im Juli 2021 wurden wir durch die Allianz Aachen angesprochen, ob wir an der Aktion "wir helfen" der Allianz teilnehmen möchten. Hierbei werden unter anderem Organisationen unterstützt, die zur Durchführung ihrer Tätigkeiten Hilfe benötigen.

      Der Antrag des Fördervereins der Feuerwehr Eschweiler wurde vom Entscheidungsgremium positiv beschieden, so dass am 10.12.2021 im Beisein unsere Bürgermeisterin einen Spendencheck von 2.500 € an die Wehrführung und den Förderverein übergeben werden konnte. Das Geld soll es dazu verwendet werden, Feuerwehrangehörigen, die durch die Flut Schäden an Haus und Wohnung davon getragen haben, ein wenig zu unterstützen.  Zu einem späteren Zeitpunkt werden wir diese und weitere Spenden an unsere betroffenen Feuerwehrkameraden weiterleiten.

      Wir danken der Allianz für diese großzügige Spende.

      21 12 10 fw

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      Ein Jahr nach der Flut


      Vor einem Jahr wurde unserer Heimatstadt von einem Indehochwasser von bislang unvorstellbarem Ausmaß heimgesucht. Am 14.07.2021 begann der größte Einsatz in der Geschichte der Feuerwehr Eschweiler. Ein kurzer Rückblick:

      Bereits in den vorangegangenen Tagen hatte es rund um Eschweiler stark geregnet. Die Wetterdienste warnten vor starken Niederschlägen für die gesamte Eifel-Region. Entsprechend haben wir verschiedene Vorbereitungen getroffen. Um 4:15 Uhr am 14.07.2021 war für viele hauptamtliche Feuerwehrangehörige und Mitarbeiter der Verwaltung die Nacht zu Ende. Der Indepegel war so stark gestiegen, dass gemäß Hochwasserkonzept der Stab für außergewöhnliche Ereignisse auf der Feuerwache sein Betrieb aufgenommen hatte. Ab 5:50 Uhr wurden dann sukzessive alle freiwilligen Löschzüge der Feuerwehr sowie das THW Eschweiler alarmiert. Bis zu den Mittagsstunden wurden erste Keller und Straßen vom steigenden Wasser befreit. Gleichzeitig begann der Schutz von Gebäuden durch den Bau von Sandsackbarrieren. Hierzu wurden Tausende Sandsäcke gefüllt und verteilt. Ebenfalls wurden mehrere 1.000 Sandsäcke durch die StädteRegion geliefert.

      Die Hoffnung, mit einem blauen Auge davon zu kommen, wurde am Abend zerstört. An mehreren Stellen trat die Inde über die Ufer und überflutete angrenzende Flächen und Straßenzüge. Und das Wasser stieg unaufhörlich weiter an.

      Aufgrund des sich anzeichnenden Schadensbildes wurden über die StädteRegion Aachen überörtliche Einsatzkräfte zu Unterstützung nach Eschweiler angefordert. Im Laufe der Nacht trafen circa 170 Einsatzkräfte mit rund 40 Fahrzeugen aus dem Regierungsbezirk Münster in Eschweiler ein und konnten unsere Einsatzkräfte unmittelbar unterstützen. Der Schwerpunkt lag in der gesamten Nacht darin, Menschen aus, beziehungsweise vor den Fluten zu retten. Ebenfalls stellte der Schutz des Krankenhauses eine große Aufgabe dar. Leider waren sämtliche Bemühungen vergeblich und das Krankenhaus musste in der Nacht seinen Betrieb einstellen. Durch Feuerwehr, Rettungsdienste, THW und Bundeswehr wurden im Laufe des Vormittags des 15.07.2021 die circa 300 Patienten in andere Krankenhäuser verlegt. Schwierigkeit hierbei waren in den ersten Stunden die hoch überfluteten Straßen rund um das Krankenhaus.

      In den Folgetagen wurden vermehrt Gaseinsätze sowie Kellerbrände gemeldet. Diese galt es mit Priorität abzuarbeiten. Parallel wurden ab den Mittagsstunden des 15.07.2021 Maßnahmen zur Schadenbeseitigung des Hochwassers eingeleitet. Insbesondere mussten Gebäude leer gepumpt werden.

      Unsere eigenen Einsatzkräfte arbeiteten in den ersten 36 Stunden des Einsatzes unermüdlich und zum Teil weit über die eigene Belastungsgrenze hinaus, um Mitbürger zu schützen und ihnen zu helfen. Es war jedoch frühzeitig klar, dass wir alleine die Vielzahl an Schadenstellen nicht bearbeiten konnten. So wurden in den ersten Tagen Einsatzkräfte von Feuerwehren und THW aus dem gesamten Bundesgebiet in Eschweiler eingesetzt. Bis circa 14 Tage nach der Flut Nacht waren darüber hinaus Feuerwehren aus der Region Aachen/Düren in Eschweiler tätig.

      Am ersten Wochenende waren teilweise bis zu 750 Einsatzkräfte von Feuerwehr und THW gleichzeitig in Eschweiler im Einsatz. Mehrere 1.000 Helfer von Feuerwehren, Hilfsorganisationen, THW und Bundeswehr aber auch unzählige nicht organisierte freiwillige Helfer sorgten über Wochen dafür, die gröbsten Schäden der Flut zu beseitigen.

      Insgesamt mussten wir aufgrund der Flut weit über 4.000 Einsatzstellen abarbeiten. Mehr als zwei Wochen erfolgte dies rund um die Uhr.

      Auch wir als Feuerwehr blieben nicht verschont. Am ersten Tag der Flut drangen Wassermassen in das Gerätehaus Bohl ein und verursachten dort Schäden. Mehrere Feuerwehrfahrzeuge wurden in den kommenden Tagen folgenden Tagen beschädigt oder teilweise total zerstört. Bei etlichen Angehörigen der Feuerwehr Eschweiler hat die Flut auch im Privaten Schäden hinterlassen, die teils bis zum heutigen Tag noch nicht komplett beseitigt werden konnten.

      Einige Bilder der Fluttage haben wir in einer Bildergalerie zusammengestellt.

      Ein Jahr nach dem folgeschweren Hochwasser können wir sagen, dass dieses uns als Feuerwehr alles abverlangt hat, wir zur Schadenbeseitigung und Menschenrettung aber auch alles gegeben haben!

      Ein Dank gilt allen Helfern, die im Juli 2021 und in den folgenden Wochen und Monaten dafür gesorgt haben, Schäden und Leid in unserer Heimatstadt zu minimieren.

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      Feuerwehrorchester


      Unser Feuerwehrorchester sucht Verstärkung. Alle Informationen dazu findet Ihr hier.

      Interessierte melden sich bitte wie über folgende Kontaktmöglichkeiten an:
      Telefon: 02403-8300790
      Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

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      WEIHNACHTEN AUF DER FEUERWACHE

      365 Tage im Jahr und 24 Stunden am Tag stehen die Kameradinnen und Kameraden der Feuer- und Rettungswache für unsere Eschweiler Bürger bereit. Jeden Tag versehen die "feuerwehrtechnischen Beamten" und "Angestellten im Rettungsdienst" ihren Dienst im Brandschutz, der Hilfeleistung und natürlich dem Rettungsdienst.

      Wie an jedem Tag im Jahr, so auch an den Weihnachtsfeiertagen werden die erforderlichen Positionen besetzt. Neben dem alltäglichen Einsatzgeschehen wird an den Weihnachtsfeiertagen jedoch versucht, auch ein wenig entspannte Atmosphäre in die Räume unserer Feuer- und Rettungswache am Florianweg einkehren zu lassen.

      In den vergangenen Jahren entwickelte sich darüber hinaus eine neue Tradition. Die diensthabenden Kameradinnen und Kameraden entsenden einen besonderen Weihnachtsgruß.

      Auch in diesem Jahr bewiesen sie wieder große Kreativität. Nachfolgend dargestellten Bildern könnt Ihr diese entnehmen. Unsere Wachabteilung 1 (Heiligabend) und Wachabteilung 2 (1. Weihnachtstag) haben sich jeweils vor der Feuerwache aufgestellt. Die Wachabteilung 3 (2. Weihnachtstag) traf sich mit der diensthabenden Wachabteilung unserer Nachbarfeuerwehr Stolberg zum gemeinsamen Foto auf der Stadtgrenze.

      Vielen Dank für diese schönen Ideen und Euch allen Allzeit einen ruhigen Dienst!

      • WA 1

      • WA 2

      • WA 3

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      Stürmischer jahresabschluss


      Stürmischer Jahresausklang für unsere Feuerwehr.

      Ab circa 06:00 Uhr am Silvestermorgen wurden uns immer wieder wetterbedingte Einsatzstellen gemeldet. Im Wesentlichen handelte es sich hierbei um lose Äste und umgestürzte Bäume. In St. Jöris war der komplette Giebel eines Rohbaus umgestürzt und hatte Teile des Gerüstes schwer beschädigt. Verletzt wurde bei den verschiedenen Einsätzen niemand.

      Neben den Einsatzkräften der Feuer- und Rettungswache waren teilweise die Löschzüge 21 Kinzweiler und 32 Lohn im Einsatz. Insgesamt mussten wir bis 13:30 Uhr 8 Einsätze bewältigen. Wo wir überall tätig waren könnt Ihr unserem Einsatzticker entnehmen.

      Seit den Mittagsstunden beruhigt sich das Wetter ein wenig, so dass wir auf keine weiteren Einsätze hoffen.

      Bitte seid trotzdem alle weiter wachsam und vorsichtig! Insbesondere beim Aufenthalt im Freien besteht nach wie vor die Gefahr von herabfallenden Dachteilen oder Ästen.

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      Einsatzreiche Silvesternacht


      Nachdem aufgrund der Coronalage die Einsatzzahlen in den beiden letzten Jahren an Silvester deutlich gesunken waren, hatten wir uns in diesem Jahr doch auf deutlich ansteigende Einsatzzahlen vorbereitet. 

      Der Dienstverlauf der ersten 12 Stunden des Silvestertages kann eigentlich schon nicht mehr mit ruhigem Dienst umschrieben werden, da bis 19:30 Uhr bereits 18 (Vorjahr 13) Einsätze im Rettungsdienst sowie 8 technische Hilfeleistungen „Sturm“ im gesamten Stadtgebiet und ein Kleinfeuer im Ortsteil Dürwiß zu verzeichnen waren, die von den Kräften der Feuer- und Rettungswache sowie der Löschzüge Kinzweiler und Lohn beseitigt wurden. Bei den technischen Hilfeleistungen handelte es sich in der Mehrzahl um umgestürzte Bäume.

      Auch in diesem Jahr standen neben den hauptberuflichen Kräften im 24 Stunden Dienst wieder diverse freiwillige Einsatzkräfte im Zeitraum von 18:30 Uhr bis teilweise 03:00 Uhr am Neujahrsmorgen, einsatzbereit in den Gerätehäusern Dürwiß und Stadtmitte zur Verfügung, um jederzeit bei Feuer- und Hilfeleistungseinsätzen sofort mit der Hauptwache ausrücken zu können. Dies erhöht die Schlagkraft der Eschweiler Wehr, in der meist einsatzreichsten Nacht des Jahres, erheblich. 

      Bis kurz vor Mitternacht waren dann einige Rettungsdiensteinsätze sowie 4 kleinere Feuer zu verzeichnen und alle Eschweiler Feuerwehrkräfte begrüßten an ihren Standorten mit alkoholfreien Getränken das neue Jahr. An diesem Silvester wurden die hauptamtlichen Kollegen durch insgesamt 20 freiwillige Kameradinnen und Kameraden in den verschiedenen Gerätehäusern unterstützt.

      Doch die Ruhe währte nicht lange, denn um 00:01 Uhr wurde der erste Einsatz der Feuerwehr Eschweiler im Jahr 2023 eröffnet. Die Polizei meldete eine Rauchentwicklung in einem Gebäude an der Franzstraße, woraufhin die Kräfte der Wache und aus Stadtmitte dorthin ausrückten. Die Rauchentwicklung wurde auch bestätigt, allerdings handelte es sich um Nebel aus einer Einbruchssicherungsanlage, der aber fälschlicherweise ausströmte.

      Insgesamt waren dann bis zum Morgen 15 Feuer im gesamten Stadtgebiet zu verzeichnen, die größtenteils kleinerer Art waren und zu denen – neben der Wache – noch weitere freiwilligen Kräfte aus Stadtmitte, Dürwiß, Weisweiler und Bohl alarmiert wurden. Brandursache waren zumeist Silvesterfeuerwerk oder fahrlässiger Umgang mit Feuer.

      Zu einem hohen Sachschaden kam es bei einem Brand „Am Riffersbach“ um 00:27 Uhr, bei dem sich ein Heckenbrand auf einen Gartenschuppen sowie ein Dach ausdehnte - zeitweise war auch das Nachbargebäude gefährdet. Mit Hilfe von 3 C-Rohren wurde das Feuer von der Wache sowie den Löschzügen Bohl, Weisweiler, Stadtmitte und Dürwiß erfolgreich abgelöscht. Erschwerend kam hier dazu, dass diverse Hydranten von PKW zugestellt worden waren und eine umfangreiche Wasserversorgung aufgebaut werden musste.

      Um 05:08 Uhr drohten bei einem Brand von mehreren Mülltonnen auf dem Markt ebenfalls die Flammen auf ein Gebäude überzugreifen, so dass eine hohe Alarmstufe ausgelöst werden musste. Das Feuer konnte dann jedoch noch rechtzeitig unter Kontrolle gebracht werden. 

      Bis zum Schichtwechsel um 07:30 Uhr wurde der Rettungsdienst der Feuerwehr Eschweiler noch mehrfach – teilweise parallel mit 3 Rettungswagen – eingesetzt, wobei nur 2 Patienten mit Verletzungen durch Feuerwerkskörper transportiert werden mussten. 

      Fazit der diesjährigen Silvesterschicht:
      Die Einsatzzahlen im Rettungsdienst unterschieden sich nicht gravierend zu den letzten Jahren, allerdings ist ein enormer Anstieg der Zahlen im Brandschutz und der technischen Hilfeleistung zu verzeichnen. Hierfür ist zum einen die Sturmlage, die bis zum Samstagnachmittag andauerte, und zum anderen bei den Brandeinsätzen die trockene Witterung und der teilweise fahrlässige Umgang mit Feuerwerk verantwortlich. Leider wurden auch in diesem Jahr teilweise Einsatzkräfte bei den Einsatzfahrten gefährdet, da viele Feuerwerksbatterien einfach mitten auf den Straßen abgebrannt wurden.

      Die Einsatzzahlen im Einzelnen:

      Einsatzart 2016/2017 2017/2018 2018/2019 2019/2020 2022/2023
      Feuer 8 0 6 6 19
      Hilfeleistung 2 4 5 2 8
      Rettungsdienst 31 35 31 33 34

      Die Einsatzstellen sind natürlich wie immer im einzelnen im Einsatzticker unter 2022 bzw. 2023 aufgelistet.

      Bewährt hat sich erneut das Konzept, die hauptamtlichen Kräfte durch bereits in Bereitschaft stehende freiwillige Kameradinnen und Kameraden zu verstärken. Insgesamt waren in der Silvesternacht zeitweise bis zu 70 Kameradinnen und Kameraden für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Eschweiler im Einsatz.

      Wir wünschen Euch allen ein glückliches, gesundes sowie "einsatzfreies" Jahr 2023!

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