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      Abkochempfehlung Trinkwasser


      Bitte beachtet die nachfolgende aktuelle Mitteilung der EWV Energie- und Wasser-Versorgung GmbH:

      Abkochgebot für Trinkwasser in drei Eschweiler Randgebieten - Geringe Mengen Colibakterien im vorgelagerten Wasserverteilnetz festgestellt

      Für die Eschweiler Randgebiete Waldsiedlung, Pumpe-Stich und Bohler Heide gilt seit heute Freitag, 17. März, ein Abkochgebot für das Trinkwasser. Das Städtische Wasserwerk Eschweiler hat diese Vorsichtsmaßnahme in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt festgelegt.
      An einer Probeentnahmestelle des Verteilnetzes der Trinkwasseraufbereitungsanlage Binsfeldhammer in Stolberg sind heute Colibakterien in geringer Menge festgestellt worden. Mit dieser Anlage werden durch die enwor vorwiegend die Stolberger Innenstadt sowie Teile von Atsch und Donnerberg mit Wasser versorgt. Auch dort gilt als Vorsichtsmaßnahme ein Abkochgebot des Trinkwassers.
      Bei den Eschweiler Randgebieten erfolgt eine sogenannte Nachfolgebelieferung. Das heißt, sie befinden sich weit hinten in dem betroffenen Netzgebiet. Trinkwasser ist jedoch ein besonders streng kontrolliertes Lebensmittel und deshalb erfolgt auch hier ein Abkochgebot.
      Konkret sollte Wasser, welches zur Nahrungszubereitung, für das Waschen von Obst und Gemüse, zur Zahnreinigung und für medizinische Zwecke (Wundreinigung, Nasenspülung) verwendet wird, mindestens drei Minuten lang sprudelnd aufgekocht werden. Die Körperpflege kann bedenkenlos mit nicht abgekochtem Wasser erfolgen. Hier gilt immer: Wenn Sie sich unsicher sind, lieber auf Nummer sicher gehen und das Wasser vorsorglich abkochen.
      Die Abkochempfehlung gilt zunächst für drei Tage. Es müssen drei Folgekontrollen ausgewertet und unauffällig sein. Weitere Probenahmen am Grundwasserwerk Binsfeldhammer und im betroffenen Netzgebiet erfolgen heute und im Laufe des Wochenendes. Wir halten Sie auf dem Laufenden, sobald das Abkochgebot aufgehoben ist.
      Bei Rückfragen können Sie sich an die Störmeldestelle der Regionetz unter der 0241 41368 7090 wenden.

      Update 19.03.2023:
      Heute wurden erneut einzelne Keime an der Übergabestation von Stolberg nach Eschweiler gefunden. Daher bitte weiterhin die Abkochempfehlungen beachten und umsetzen.

      Update 20.03.2023:
      Heute wurde die Abkochempfehlung durch das Gesundheitsamt der StädteRegion Aachen für die betroffenen Gebiete in Eschweiler aufgehoben!

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      RÜCKBLICK SILVESTERNACHT

       

      Die Silvesternacht ist traditionell eine der Nächte des Jahres, in denen es zu deutlich höheren Einsatzzahlen kommt. Vorab können wir jedoch sagen: der Jahreswechsel 2023/2024 war in Eschweiler ein "normaler" oder eher ruhiger Dienst!

      Auch in diesem Jahr standen neben den hauptberuflichen Kräften im 24 Stunden Dienst wieder diverse freiwillige Einsatzkräfte im Zeitraum von 18:30 Uhr bis teilweise 03:00 Uhr am Neujahrsmorgen, einsatzbereit in den Gerätehäusern Bohl, Dürwiß und Stadtmitte zur Verfügung, um jederzeit bei Feuer- und Hilfeleistungseinsätzen sofort mit der Hauptwache ausrücken zu können. Dies erhöht die Schlagkraft der Eschweiler Wehr erheblich. 

      Bis kurz vor Mitternacht waren dann einige Rettungsdiensteinsätze sowie 2 kleinere Feuer zu verzeichnen - ein brennendes Fondue, das jedoch bei Eintreffen unserer Einsatzkräfte bereits durch Anwohner gelöscht wurde, sowie ein Flächenbrand, der ebenfalls bei Eintreffen schon abgelöscht war - und alle Eschweiler Feuerwehrkräfte begrüßten an ihren Standorten mit alkoholfreien Getränken das neue Jahr. An diesem Silvester wurden die hauptamtlichen Kollegen durch insgesamt ca. 20 freiwillige Kameradinnen und Kameraden in den verschiedenen Gerätehäusern unterstützt.

      Anders als in den vergangenen Jahren konnte die Einsatzkräfte im Brandschutz das Feuerwerk über der Stadt ein wenig "genießen". Um 00:15 Uhr erfolgte die erste Brandmeldung zur Wilhelminenstraße - dort brannten zwei Mülltonnen komplett ab. Die Kräfte der Hauptwache sowie der Löschzüge Stadtmitte löschten die Reste der Abfallbehälter ab. Von 00:45 Uhr bis ca. 02:00 Uhr folgten dann 5 weitere Brandmeldungen, zu denen alle in Bereitschaft stehenden Einsatzkräfte ausrückten. Im Wesentlichen handelte es sich hierbei um brennende Feuerwerksbatterien sowie Müllbehälter, die jeweils schnell gelöscht werden konnten. Brandursache waren wahrscheinlich in allen Fällen Silvesterfeuerwerk oder fahrlässiger Umgang mit Feuer.

      Danach beruhigte sich das Einsatzaufkommen und die Kameradinnen und Kameraden der freiwilligen Löschzüge konnten ihren Dienst beenden und nach Hause zurück kehren.

      Am frühen Morgen rückten dann die Hauptwache sowie die Löschzüge Stadtmitte zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage aus - es konnte jedoch keine Ursache für das Auslösen des automatischen Brandmelders festgestellt werden. Anschließend unterstützten die Kameraden der Feuer- und Rettungswache noch den Rettungsdienst, um einen erkrankten Mitbürger ins Krankenhaus zu transportieren.

      Bis zum Schichtwechsel um 07:30 Uhr wurde der Rettungsdienst der Feuerwehr Eschweiler noch mehrfach eingesetzt, wobei nur 1 Patientt mit leichten Verletzungen durch Feuerwerkskörper transportiert werden mussten. 

      Fazit der diesjährigen Silvesterschicht:
      Die Einsatzzahlen im Rettungsdienst gingen im Vergleich zu den letzten Jahren deutlich zurück! Auch im Brandschutz und der technischen Hilfeleistung war ein deutlicher Rückgang zum Vorjahr zu betrachteten. Hier pendelten sich die Zahlen auf Vor-Corona-Niveau ein.
      Zu erwähnen ist - im Kontext zur Presse-Berichterstattung der vergangenen Tage - dass keine unserer Einsatzkräfte in Ausübung des Dienstes bedroht oder angegriffen wurde!

      Die Einsatzzahlen im Einzelnen:

      Einsatzart 2017/2018 2018/2019 2019/2020 2022/2023 2023/2024
      Feuer 0 6 6 19 9
      Hilfeleistung 4 5 2 8 2
      Rettungsdienst 35 31 33 34 19

      Die Einsatzstellen sind natürlich wie immer im einzelnen im Einsatzticker aufgelistet.

      Bewährt hat sich erneut das Konzept, die hauptamtlichen Kräfte durch bereits in Bereitschaft stehende freiwillige Kameradinnen und Kameraden zu verstärken. Insgesamt waren in der Silvesternacht zeitweise bis zu 50 Kameradinnen und Kameraden für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Eschweiler im Einsatz.

      • Silvester 01

      • Silvester 02

      Wir wünschen Euch allen ein glückliches, gesundes sowie "einsatzfreies" Jahr 2024!

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      PRÜFUNG GRUNDLEHRGANG MODUL 1&2

      Am 05.10.2025 endeten die ersten beiden von insgesamt fünf Ausbildungsmodulen des Grundausbildungslehrgangs 2025/2026 der Freiwilligen Feuerwehr Eschweiler. An den vergangenen sechs Wochenenden nahmen die 21 erfolgreichen Teilnehmer des Lehrgangs an gut 160 Unterrichtsstunden zu den Themen Brand- und Löschlehre, allgemeines Feuerwehrgrundwissen, Fahrzeugkunde, Gefahren der Einsatzstelle und Erster Hilfe teil. Weiterhin wurde eine große Anzahl an praktischen Löschübungen zur Erlangung des erforderlichen Wissens und der notwendigen Fähigkeiten durchgeführt.

      Unter der Leitung von Lehrgangsleiter Stadtbrandinspektor Robin Psotta führte ein Team von ca. 15 Ausbildern der Feuerwehr Eschweiler die theoretischen und praktischen Schulungen durch. 

      Am Sonntagmorgen versammelten sich nun die Feuerwehranwärterinnen und -anwärter zum Prüfungstag. Zunächst wurde eine schriftliche Prüfung abgelegt, in der Fragen zu allen Lehrthemen zu beantworten waren. Hierbei mussten die Kameradinnen und Kameraden zeigen, dass sie das erforderliche theoretische Rüstzeug für den aktiven Feuerwehrdienst verinnerlicht haben. Anschließend wurden auf dem Hof der Feuer- und Rettungswache Eschweiler mehrere praktische Löschübungen durchgeführt, in denen die Teilnehmer auch ihr praktisches Können unter Beweis stellen mussten. Den Abschluss machte dann eine mündliche Prüfung, in der die Auszubildenden den Prüfern, angeführt von Christian Haake (Leiter der Feuerwehr Eschweiler) und Stefan Preuß (stellvertretender Leiter der Feuerwehr Eschweiler), noch einmal wichtige Fachfragen beantworten mussten.

      Am Ende dieses Lehrgangstages konnten nun 21 Kameradinnen und Kameraden die Bescheinigung zur bestandenen Grundausbildung Modul 1 & 2 aus den Händen von Christian Haake und Stefan Preuß entgegennehmen. 

      Die Kameradinnen und Kameraden können nun – nach Vollendung des 18. Lebensjahres – den aktiven Dienst in ihren Löschzügen aufnehmen und neben stetiger Fortbildung in Übungen und Lehrgängen auch bei Einsätzen zum Schutz der Bevölkerung und zur Beseitigung von Gefahrensituationen eingesetzt werden. Das Lernen ist für die Teilnehmer jedoch noch nicht beendet. Im Frühjahr 2026 wird für sie der Grundausbildungslehrgang Atemschutz stattfinden. Nach den Sommerferien 2026 startet dann mit den Ausbildungsmodulen 3 & 4 der Abschluss der Grundausbildung. In diesem Lehrgang wird dann schwerpunktmäßig die technische Hilfeleistung auf dem Stundenplan stehen.

      Die erfolgreichen Teilnehmer des diesjährigen Lehrgangs: Luca Bröse (LZ42), Fabian Capellmann (LZ22), Dominik Eckstein (LZ42), Georgie Engelbert (LZ22), Fabio Geist (LZ21), David Gulba (LZ31), Jeremy Habetz (LZ12), Dominik Herrmann (LZ41), Jan-Raul Hoven (LZ31), Justin Kockerols (LZ21), Liam Koslowski (LZ42), Patrick Meinert (LZ41), Emily Münchow (LZ21), Sabri Neus (LZ22), Emily Neuss (LZ31), Fabian Neuss (LZ31), Jill Pilz (LZ42), Andreas Richter (LZ21), Niklas Schmitz (LZ11), Fabian Wienands (LZ41), Emilia Reis (LZ42)

      Ein paar Eindrücke vom Prüfungstag:

      • Modul 01

      • Modul 02

      • Modul 03

      • Modul 04

      • Modul 05

      • Modul 06

      • Modul 07

      • Modul 08

      • Modul 09

      • Modul 10

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      Großübung am Blausteinsee

      Mitte der 90er Jahre begann eine Eschweiler Erfolgsgeschichte. 1994 wurde mit der Befüllung eines Restlochs des früheren Tagebau Zukunft begonnen. Heute, rund 30 Jahre später, ist der Blausteinsee als Freizeit-, Naherholungs- und Naturschutzgebiet weit über die Grenzen der Aachener Region hinaus bekannt. Zehntausende Freizeit- und Naturliebhaber strömen jedes Jahr an und in den See, um dort Zeit zu verbringen. 

      Für uns als Feuerwehr Eschweiler ergeben sich hierdurch jedoch auch verschiedene Gefahrenschwerpunkte. Neben medizinischen Notfällen von Seebesuchern, verletzten Fahrradfahrern und Inlineskatern sowie Ölspuren und Verkehrsunfällen von Gästen stellt uns insbesondere die Wasserfläche immer wieder vor herausfordernde Einsätze. Regelmäßig werden wir zur Personenrettung alarmiert, wenn Besucher nicht mehr selbstständig ans Ufer kommen oder im Wasser vermisst werden. Bis Anfang Oktober mussten wir in diesem Jahr bereits viermal zu solchen Einsätzen ausrücken.

      Bereits kurz nach Freigabe des Blausteinsees für die Öffentlichkeit reagierten wir auf die zunehmenden Gefahren und Einsatzsituationen und beschafften ein Rettungsboot mit Motorantrieb. Mittlerweile kann die Feuerwehr Eschweiler drei motorbetriebene Rettungsboote sowie zwei Schlauchboote (eins davon ebenfalls mit Motorantrieb) in den Einsatz bringen. Die Boote sind derzeit bzw. zukünftig auf der Feuer- und Rettungswache sowie bei den ehrenamtlichen Löschzügen in Dürwiß und Kinzweiler stationiert. Seit Mitte 2025 ist unser neu erworbenes drittes Rettungsboot während der Freizeitsaison dauerhaft am Anlegesteg im Blausteinsee im Wasser, um unverzüglich nach Eintreffen der ersten Feuerwehreinsatzkräfte eine Erkundung und Rettung durchführen zu können.  

      In der Vergangenheit wurde zu besucherstarken Zeiten eine Wachdienst durch die DLRG am Blausteinsee besetzt. Bei Notfällen konnten die Retter unverzüglich Erstmaßnahmen einleiten. Mittlerweile ist diese zusätzliche ehrenamtliche Aufgabe durch die DLRG nicht mehr zu leisten – lediglich bei einzelnen Großveranstaltungen am und im See werden Wachdienste durchgeführt. Somit stellt unsere Feuerwehr im Grunde das gesamte Jahr über bei Notfällen im und auf dem Wasser die ersten Retter. Bei Meldung einer vermissten oder in Not geratenen Person werden jedoch neben unseren Einsatzkräften parallel immer Einsatzkräfte von DLRG und THW zur Unterstützung mit Mannschaft und Gerät alarmiert. 

      Parallel zu veränderten Aufgaben  und Gefahrenlagen wurde das Einsatzkonzept für den Blausteinsee regelmäßig angepasst und fortgeschrieben. In diesem Jahr erfolgte nun eine erneute Anpassung der Einsatzorganisation. Um diese mit allen Beteiligten einmal ausgiebig üben zu können, fand am Samstagnachmittag eine große Übung aller beteiligten Behörden und Organisationen unter der Leitung unserer Feuerwehr statt. Rund 75 Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW, DLRG , Polizei und Ordnungsamt trafen am Nachmittag am Blausteinsee ein. Nach einer kurzen Begrüßung und Lageeinweisung durch unseren Leiter der Feuerwehr, Christian Haake, wurde die neu geplante fixe Fahrzeugaufstellung für alle Einheiten getestet und unverzüglich auch optimiert. Hierdurch kann erreicht werden, dass sämtliche Einsatzkräfte im Gefahrenfall optimiert Technik und Gerät einsetzen können und wir in Gefahr geratenen Personen schnell und effektiv Hilfe zukommen lassen können. 

      Weiterhin wurden von allen Einheiten Einsatzmaßnahmen geübt. DLRG und Feuerwehr brachten insgesamt vier Rettungsboote zu Wasser, um die Suche und Rettung von Personen zu üben. Ebenfalls setzte das THW zwei Taucher ein, um Tauchgänge und das gemeinsame Vorgehen mit den Bootsbesatzungen zu trainieren. Von der FLE (Ferngesteuerte Lageerkundungs-Einheit) der StädteRegion Aachen wurden beide Drohnen in den Einsatz gebracht, die mit ihrer Technik die Personensuche unterstützen und gleichzeitig wertvolle Film- und Fotoaufnahmen aus der Luft machen konnten, die für spätere Ausbildungszwecke genutzt werden können. Durch unsere Logistikeinheit wurden die Einsatzkräfte während der gesamten Übung mit Getränken und Snacks versorgt. 

      Wir können resümieren, dass die Übung sehr erfolgreich abgelaufen ist. Neben der Optimierung der Raumordnung mit einer neu festgelegten Fahrzeugaufstellung konnten sich die Übungsteilnehmer organisationsübergreifend untereinander austauschen und Arbeitsschritte und Vorgehen der anderen weiter kennenlernen.  

      Vielen Dank allen Übungsbeteiligten, die zu einem hervorragenden Gelingen beigetragen haben.

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      Schlüsselübergabe neuer KTW - Indienststellung 02.01.2017


      Auf der Feuer- und Rettungswache wurde ein neuer Krankentransportwagen (KTW) von Bürgermeister Rudi Bertram an den Leiter der Feuerwehr Axel Johnen übergeben.

      Das neue Fahrzeug dient zur Durchführung von Krankentransporten und ersetzt ein Fahrzeug aus dem Jahr 2010, welches nicht mehr dem Stand der Technik entspricht, einen Tachostand von rund 230.000 Kilometern und altersbedingte Mängel aufweist.

      Neben Krankentransporteinsätzen kann das Fahrzeug auch im Ausnahmefall bei Notfällen eingesetzt werden, wenn keine Rettungswagen zur Verfügung stehen. Hierzu wurde es mit einer medizinischen Beladung versehen, die auch die medizinische Erstversorgung von Notfallpatienten gewährleistet.

      Das Fahrzeug, des Typs Mercedes Benz Sprinter, hat einen Gesamtwert von 125.000 Euro und nimmt am 02.01.2017 seinen Dienst auf.

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      Einsatzbericht zur Silvesternacht 2025/2026

      Die Feuerwehr Eschweiler wünscht allen Mitbürgerinnen und Mitbürger unserer Heimatstadt sowie allen Lesern ein frohes, glückliches und gesundes neues Jahr 2026! 

      Hinter uns liegt glücklicherweise eine aus unserer Sicht relativ ruhige Silvesternacht. 

      Um 07:30 Uhr trat die diensthabende Wachabteilung 3 am Silvestermorgen ihre 24 Stunden dauernde letzte Schicht des Jahres 2025 an. 17 Berufsfeuerwehrmänner und Notfallsanitäterinnen/Notfallsanitäter übernahmen für 24 Stunden ihre Aufgaben im Löschzug, in der Einsatzzentrale sowie im Rettungsdienst. 

      Da es in der Silvesternacht erfahrungsgemäß zu mehreren parallel stattfindenden Feuerwehreinsätzen kommen kann, wurden die Angehörigen der Feuerwache durch mehrere freiwillige Einheiten zusätzlich unterstützt. In der Zeit von 19:00 Uhr bis 03:00 Uhr am Neujahrsmorgen wurden von den Löschzügen Stadtmitte, Dürwiß und Weisweiler jeweils ein bis zwei Feuerwehrfahrzeuge mit Personal besetzt, die unverzüglich zu möglichen Einsatzstellen ausrücken konnten. Insgesamt rund 25 zusätzliche Einsatzkräfte standen uns somit direkt zur Verfügung. 

      Rund um den Jahreswechsel waren somit knapp 50 Feuerwehrangehörige mit drei Rettungswagen und neun Feuerwehrfahrzeugen besetzt und einsatzbereit. Sollte es zu größeren Ereignissen kommen, hätten weitere ehrenamtliche Löschzüge alarmiert werden können. 

      Sehr positiv können wir festhalten, dass unser Rettungsdienst während der 24-stündigen Schicht lediglich zu 15 Notfällen ausrücken musste. Diese Zahl liegt sogar unterhalb des Durchschnitts eines normalen Tages. Lediglich vier Einsätze mussten in der Nacht nach dem Jahreswechsel absolviert werden. Keiner der Einsätze war auf unsachgemäßen oder falschen Umgang mit Feuerwerk zu verbuchen. 

      Auch für die im Brandschutz und in der Hilfeleistung eingeteilten Einsatzkräfte verlief der Silvestertag zunächst sehr ruhig. Lediglich eine kleinere Ölspur in Hücheln musste beseitigt werden. Den Jahreswechsel konnten alle eingesetzten Kräfte auf der Feuerwache beziehungsweise in den Gerätehäusern der ehrenamtlichen Löschzüge verbringen. Im Gegensatz zu früheren Jahren waren keine durch Feuerwerk verursachten Brände vor Mitternacht zu verzeichnen. 

      Nachdem die eingesetzten Einsatzkräfte mit alkoholfreien Getränken auf das neue Jahr angestoßen hatten, ging es dann ab 00:11 Uhr Schlag auf Schlag los. Der Löschzug der Feuerwache sowie die freiwilligen Löschzüge Stadtmitte wurden zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage alarmiert. Vor Ort konnte jedoch keine Feststellung gemacht werden, es handelte sich um einen technischen Fehlalarm. Noch während die eingesetzten Kräfte in der Grachtstraße beschäftigt waren, liefen dann fast im Minutentakt Notrufe ein, die kleinere Brände meldeten. Sämtliche in Bereitschaft befindliche Einsatzkräfte waren ab diesem Zeitpunkt für circa 2 Stunden im gesamten Stadtgebiet im Einsatz. 

      Insgesamt zwölf Brandeinsätze galt es in der Nacht abzuarbeiten. Hier behandelt es sich in allen Fällen glücklicherweise nur um kleine Feuer. Es brannten die Verpackungen von Feuerwerksbatterien, mehrere Mülleimer und diverser Unrat beziehungsweise Abfall. Die Feuer konnten jeweils sehr schnell gelöscht werden. Am Neujahrsmorgen rückte die Feuerwache dann einmal nach Hehlrath aus, da auch dort eine Mülltonne brannte. Da diese unmittelbar an der Hausfassade abgestellt war, musste die Fassade durch die Einsatzkräfte geöffnet werden, um die brennbare Dämmung abzulöschen und zu kontrollieren. In allen Fällen kam es zu keinen beziehungsweise lediglich zu geringen Sachschäden! 

      Wir können sehr positiv auf diese Silvesternacht zurückblicken! Die Zahl der Rettungsdiensteinsätze war sehr gering. Durch das Feuerwerk oder überbordende Feierlichkeiten wurden keine Personen so verletzt, dass der Rettungsdienst hätte eingreifen müssen. Die Zahl der Brand- und Hilfeleistungseinsätze war für ein Jahreswechsel ebenfalls sehr gering. Größere Schäden mussten wir glücklicherweise nicht feststellen.  

      Und: keine unserer Einsatzkräfte wurde während des Dienstes angegriffen oder gar verletzt! 

      Gerne beenden wir diesen Bericht mit den Worten unseres diensthabenden Einsatzleiters Daniel Jäger: „ Es war in diesem Jahr eine angenehme Schicht zum Jahreswechsel!“

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      • Silvester 14

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      Jugend-Ehrenamtspreis 2025 für Nick Schmitz

      Große Ehre für unseren Nachwuchs! 

      Der Neujahrsempfang unseres Bürgermeisters in diesem Jahr war gleichzeitig ein großer Moment für einen unserer Nachwuchs-Feuerwehrmänner. Nick Schmitz aus der Jugendfeuerwehr des Löschzuges Kinzweiler wurde mit dem Jugend Ehrenamtspreis 2025 der Stadt Eschweiler ausgezeichnet. 

      Nick ist seit circa sechs Jahren Mitglied unserer Jugendfeuerwehr und engagiert sich dort überdurchschnittlich. Aktuell ist er Jugendsprecher der Jugendgruppe sowie stellvertretender Jugendsprecher der gesamten Jugendfeuerwehr der Stadt Eschweiler. Darüber hinaus ist er auch stellvertretender Jugendsprecher in der StädteRegion Aachen. 

      Wenn es darum geht, sich für allgemeine aber insbesondere auch für besondere Aufgaben der Jugendfeuerwehr einzusetzen, ist Nick jederzeit dazu bereit und setzt sich ein. 

      Wir freuen uns mit Nick über diese Auszeichnung und wünschen ihm noch viele tolle Jahre in unserer Feuerwehr. 

      Lieber Nick, herzlichen Glückwunsch!

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      • Nick 04

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      Weiberfastnacht 2026

      Rettungskräfte sorgen für Sicherheit beim närrischen Treiben an Weiberfastnacht

      Auch an Weiberfastnacht hat die Stadt Eschweiler beim närrischen Treiben auf dem Marktplatz und an der Marienstraße beim Jecke-Tön-Festival wieder auf ihr bewährtes Sicherheits- und Rettungskonzept gesetzt. Unter der Einsatzleitung aus Ordnungsamt und Feuerwehr sowie einer zentralen Unfallhilfsstelle waren zahlreiche Organisationen und Behörden gemeinsam im Einsatz, um die Sicherheit der Feiernden zu gewährleisten.

      An der Unfallhilfsstelle standen Mitarbeitende der Hilfsorganisationen Malteser Hilfsdienst, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfallhilfe sowie Kräfte der Feuerwehr, des Ordnungsamtes, des Jugendamtes und der Polizei während der gesamten Veranstaltungsdauer im engen Schulterschluss bereit. Insgesamt standen sieben Rettungswagen sowie ein durch die Feuerwehr Eschweiler besetztes Notarzteinsatzfahrzeug zur Verfügung.

      Vor Ort waren rund zwölf Mitarbeitende des Ordnungsamtes im Einsatz. Das Jugendamt war mit mehreren Kräften vertreten, unterstützte das Ordnungsamt und führte Kontrollen im Rahmen des Jugendschutzes durch. Die Polizei begleitete das Geschehen über den gesamten Tag hinweg mit zeitweise bis zu 40 Einsatzkräften. Darüber hinaus waren sowohl ehrenamtliche als auch hauptamtliche Kräfte der Feuerwehr mit insgesamt rund 40 Einsatzkräften im Tagesverlauf eingebunden.

      In der Unfallhilfsstelle wurden elf ambulante Untersuchungen durchgeführt. Karnevalsbedingte Einsätze, die einen Transport in ein Krankenhaus erforderlich machten, beliefen sich auf 14 Fälle, davon zwei unter Begleitung eines Notarztes. In einem Einsatz kam es leider zu einer Bedrohung von Einsatzkräften und dem Versuch eines körperlichen Angriffs. Der Vorfall ging glimpflich aus, die stark alkoholisierte Person wurde durch die Bereitschaftspolizei in Gewahrsam genommen.

      Erfreulich war erneut die Unterstützung aus den Reihen der rettungsdienstlichen Hilfsorganisationen. Wie bereits in den vergangenen Jahren engagierten sich auch diesmal wieder Kolleginnen der Johanniter-Unfallhilfe aus Kiel und Hamburg, die den Eschweiler Karneval aus rettungsdienstlicher Perspektive begleiteten.

      Insgesamt wurde das Einsatzgeschehen durch die Witterung beeinflusst. Der anhaltende Regen schränkte den klassischen Straßenkarneval deutlich ein und führte dazu, dass sich viele Feiernde in die umliegenden Gaststätten verlagerten. Dadurch hielten sich weniger Menschen über längere Zeiträume auf dem Marktplatz und in den Straßen auf, was sich letztlich auch in einer geringeren Zahl an Einsätzen widerspiegelte.

      Trotz der widrigen Wetterbedingungen ziehen alle Beteiligten ein insgesamt positives Fazit: Das abgestimmte Rettungs- und Sicherheitskonzept hat sich erneut bewährt und zu einem weitgehend sicheren Verlauf der Weiberfastnacht in Eschweiler beigetragen.

      • Markt 01

      • Markt 02

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      Die Feuerwehr Eschweiler wünscht allen Besuchern ein glückliches neues Jahr


      Die Feuerwehr Eschweiler wünscht allen Besuchern der Homepage ein frohes, gesundes und natürlich unfall- und brandfreies neues Jahr!

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      Prinzenempfang der Feuerwehr Eschweiler 2026

      Traditionell und das zum 54. Mal war das Prinzengespann der Stadt Eschweiler am Karnevalsfreitag für ein paar Stunden Gast in den Hallen der Löschzüge 11 und 12, die wie gewohnt festlich in rot und gelb geschmückt waren. 

      Sitzungspräsident Simon Hendriks begrüßte um Punkt 19:00 Uhr zahlreiche Vertreter aus Karneval, Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Öffentlichkeit sowie zahlreiche Einsatzkräfte und Ehemalige der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Eschweiler zum diesjährigen Prinzenempfang der Feuerwehr. Und das Team um Simon sowie unseren Wehrleiter Christian Haake hatte ein rund dreistündiges Programm der Extraklasse aufgeboten. Man kann keinen der Programmpunkte hervorheben - alle Auftretenden und Vortragenden zeigten absolute Spitzenklasse des Karnevals. Und das zu 100 % Made in Eischwiele und zu 100 % kostenlos.

      Als Eisbrecher fungierte an diesem Abend unser Kamerad des Löschzug Dürwiß, Björn Plasa. Nach seiner Premiere im vergangenen Jahr durften wir wieder einen tollen Vortrag mit vielen Anekdoten aus Eschweiler hören.

      Anschließend folgte die erste tänzerische Darbietung. Von der KG Lätitia Blaue Funken Artillerie Weisweiler wirbelte das Tanzpaar Lia Martinett und Tim-Joshua Hoven über das Parkett und brachte die Zuschauer zum Staunen.

      Im Anschluss betrat unser Freund und Ehrenhelmträger René Külzer die Bühne - seit mehr als 30 Jahre ist René regelmäßiger Gast bei uns und verstärkt unsere Sitzung phänomenal. In gewohnter Weise berichtete René, vielen auch als das Scharwachmüsje bekannt, über viele Dinge, die ihm im letzten Jahr so passiert sind. Und natürlich bekamen auch viele Anwesende im Saal ihr Fett weg und wurden super in die Rede integriert.

      Dann folgte der erste große Höhepunkt des Abends – Prinz Jürgen I. und sein Zeremonienmeister Pascal mit ihrem gesamten Tross fluteten den Saal! Wie es die Tradition will, wurden beide von unserem Wehrleiter Christian Haake mit der besonderen Ehrentafel zum Prinzenempfang geehrt. Anschließend durften beide in der ersten Reihe Platz nehmen und zwei Stunden lang das Programm genießen.

      Nach Austausch der Orden und Ansprache unseres Prinzen folgte eine weitere Büttenrede. . Dr. Christoph Herzog, alias Der Steiger, bestieg die Bütt. Und alle Anwesenden hingen an seinen Lippen, während er zahlreiche Anekdoten aus dem Leben mit seiner Elke berichtete. Kein Auge blieb bei diesem Vortrag vor Lachen trocken!

      Danach folgte ein weiterer Höhepunkt jeden Prinzenempfangs. Die Verleihung des Ehrenhelms 2026! Viele herausragende Vertreter aus Lokalpolitik, Karneval, Ehrenamt und öffentlichem Leben in Eschweiler haben diesen Ehrenhelm in den vergangenen mehr als 20 Jahren erhalten. Unser Ehrenhelmträger 2024 Guido Massmeier von unseren Freunden vom THW stand uns als Laudator ein weiteres Mal zur Verfügung und machte es bei seiner gelungenen Rede spannend, wem denn in diesem Jahr diese Ehre zu Teil wurde. Wie wir durch Guidos Worte lernen durften, ist unser diesjähriger Ehrenhelmträger bereits seit 25 Jahren in Eschweiler angekommen und tätig. Kein geringer als der Geschäftsführer unseres St. Antonius Hospitals, Elmar Wagenbach, durfte den Ehrenhelm 2026 aus den Händen von Christian Haake entgegennehmen.

      Viele Jahre sind sie der Feuerwehr treu und auch in diesem Jahr war auf sie Verlass: die Indesingers! Gewohnt souverän und mit einem Spitzenprogramm über alte und neue Lieder aus der eigenen Feder bis hin zum kölschen Medley ließen sie den Saal tanzen und mitsingen. Und da aus der Feder des Frontmanns Christian Leuchter auch wie in vielen vergangenen Jahren die Prinzenlieder dieser Session stammen, ließen es sich Prinz und Zeremonienmeister nicht nehmen, Ihre Prinzenlieder mit dem gesamten Saal zu singen!

      Als letzter Programmpunkt und vor Ausmarsch des Prinzentross folgte ein weiterer tänzerischer Beitrag der absoluten Spitzenklasse. Von der KG Ulk Hehlrath präsentierte das Tanzcorps Flying Billas ihren diesjährigen Tanz. Und der holte alle Gäste dermaßen von den Stühlen, dass eine Zugabe - in voller Tanzlänge - folgte.

      Und dann wurde unserem Sitzungsleiter Simon Hendriks noch eine besondere Überraschung bereitet. Nachdem unser Wehrleiter Christian Haake ihn im vergangenen Jahr im Spaß zum "Fachberater Karneval" ernannt hatte, wurde dieser Akt in diesem Jahr zementiert. Simon erhielt eine einzigartige Funktionsweste mit Kennzeichnung seiner besonderen Expertise. Ab sofort kann und darf er sich so bei uns kenntlichmachen!

      Die musikalische Gestaltung des Abends und des Programms übernahm in gewohnt souveräner Art und Weise das Orchester der Feuerwehr, in diesem Jahr unter der Leitung von Andreas Lammertz. Zu jedem Gast und jeder Pointe der Reden hatten die Musiker immer den passenden Ton parat.

      Nach Abschluss des offiziellen Programms sowie Verabschiedung des Prinzentross feierten die Gäste noch in geselliger Runde bis in die frühen Morgenstunden.

      Ein paar Impressionen sind der nachfolgenden Bildergalerie zu entnehmen.

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      • Prinz 23

      • Prinz 24

      • Prinz 25

      • Prinz 26

      • Prinz 27

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