H – Verkehrsunfall eingeklemmte Person 2
Einsatzdatum:
Erneut schwerer Unfall mit einem lebensgefährlich Verletzten und zwei schwer Verletzten in Eschweiler.
Um kurz nach 8:00 Uhr am Montagmorgen stießen auf der Rue de Wattrelos zwischen der Mariadorfer Straße und der Autobahnauffahrt Alsdorf ein PKW und ein Kleintransporter frontal zusammen. Der Notruf meldete mehrere schwer verletzte Personen sowie auch in den Fahrzeugen eingeschlossene Personen.
Der Rüstzug der Feuerwache, die Löschzüge Kinzweiler und Röhe, die Logistikgruppe, der Führungsdienst, mehrere Rettungswagen, ein Notarzt mit dem Rettungshubschrauber und der zuständige Kreisbrandmeister wurden unverzüglich alarmiert und fuhren die Einsatzstelle an.
Die Einsatzkräfte konnten vor Ort die Meldung aus dem Notruf bestätigt sehen. Die beiden betroffenen Fahrzeuge waren jeweils in Frontbereich massiv beschädigt. Beide Fahrer waren in ihren Fahrzeugen eingeklemmt. Der Beifahrer des Kleintransporter hatte sich bereits vor unserem Eintreffen aus dem Fahrzeug retten können.
Der Fahrer des PKW war nicht mehr ansprechbar und wies lebensgefährliche Verletzungen auf. Unverzüglich wurde eine Sofortrettung des Patienten eingeleitet. Nachdem die Person aus dem PKW befreit war, wurde sie im Rettungswagen erstversorgt und dann unverzüglich in ein Krankenhaus transportiert.
Während dieser Maßnahmen wurden die beiden anderen Patienten ebenfalls medizinisch sorgt und betreut. Nach der Rettung des PKW Fahrers konnte dann im Anschluss auch der Fahrer des Kleintransporter Patienten schonend aus seinem Fahrzeug befreit werden.
Ungefähr 50 Minuten nach dem Notruf waren alle Patienten befreit und mit Rettungswagen in Krankenhäuser transportiert.
Aufgrund der Vielzahl der Verletzten und der Schwere der Verletzungen wurde unmittelbar nach Eintreffen an der Einsatzstelle das rettungsdienstliche Alarm-Stichwort auf MANV 5 erhöht und somit weitere Rettungswagen und Notärzte zur Einsatzstelle entsandt.
Bei beiden Fahrzeugen traten massiv Betriebsmittel aus. Darüber hinaus war bei einem der beiden Fahrzeuge bei unserem Eintreffen eine Rauchentwicklung im Motorraum erkennbar. Neben den Rettungsmaßnahmen wurden daher der Brandschutz sichergestellt, auslaufende Betriebsmittel mit Bindemittel abgestreut und die Unfallstelle abgesichert.
Nach rund 2 Stunden konnte der Feuerwehreinsatz dann beendet werden. Von der Polizei wurde ein spezialisiertes Verkehrsunfallaufnahmeteam zur Ermittlung der Unfallursache angefordert. Die Straße bleibt vermutlich für mehrere Stunden weiter gesperrt.
Hauptwache
A-Dienst
B-Dienst
Löschzug 21
Löschzug 22
Logistikgruppe
Externe Einsatzkräfte (siehe Bericht)
Einsatzbilder:
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