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H – Verkehrsunfall eingeklemmte Person 1

Einsatzdatum:

07.11.26
Uhrzeit:
12:17
Einsatzort:
Rue de Wattrelos

Einsatzbericht:

Um kurz nach 12:00 Uhr am Samstagmittag ereignete sich auf der Rue de Wattrelos in Eschweiler-Hehlrath ein schwerer Verkehrsunfall. An einer roten Ampel fuhr ein PKW auf zwei an der Ampel wartende Fahrzeuge aus unbekannter Ursache auf.

Aufgrund der geschilderten Situation machten sich zunächst der Rüstzug unserer Feuerwache, die Löschzüge Kinzweiler und Röhe, unser Führungsdienst, zwei Rettungswagen, ein Notarzt und der diensthabende Kreisbrandmeister auf den Weg zur Einsatzstelle.

Vor Ort konnten wir feststellen, dass glücklicherweise keine Personen in den Fahrzeugen eingeklemmt waren. Eine PKW-Insassin war jedoch so schwer verletzt, dass sie selbstständig das Fahrzeug nicht verlassen konnte. Insgesamt konnten wir acht betroffene Personen an der Einsatzstelle feststellen.

Aus diesem Grund wurden weitere Einsatzkräfte zur Einsatzstelle alarmiert. Von der Feuerwehr wurden die Löschzüge Stadtmitte zur Einsatzstelle angefordert; ebenso fuhr unser diensthabender Wehrleiter die Einsatzstelle an. Für den Rettungsdienst wurde das Alarmstichwort „Massenunfall von Verletzten – 5“ alarmiert. Weitere Rettungswagen und Krankenwagen fuhren die Einsatzstelle an. Ebenso flog der Rettungshubschrauber Christoph Europa 1 zur Einsatzstelle.

Unsere Einsatzkräfte sicherten die Unfallstelle ab, unterstützten den Rettungsdienst bei der Versorgung der Verletzten und Betroffenen und stellten den Brandschutz an der Einsatzstelle sicher. Darüber hinaus wurde eine der Unfallbeteiligten mit hydraulischem Werkzeug aus ihrem PKW befreit, bevor sie dem Rettungsdienst übergeben werden konnte.

Bei dem Verkehrsunfall wurden zwei Teilnehmer schwer und ein PKW-Insasse mittelschwer verletzt. Die drei Personen wurden mit Rettungswagen in verschiedene Krankenhäuser transportiert. Zwei weitere Personen wurden leicht verletzt, mussten aber nicht ins Krankenhaus gebracht werden. Drei Unfallbeteiligte blieben glücklicherweise unverletzt.

Nach circa 1,5 Stunden konnte der Einsatz der Feuerwehr beendet werden. Die Polizei, die ebenfalls mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort war, hatte zu dem Zeitpunkt ein Verkehrsunfallaufnahme-Team zur Einsatzstelle bestellt, um den Unfall genaustens zu dokumentieren. Der gesamte Kreuzungsbereich blieb über den Nachmittag, bis zur Beendigung der Einsatzmaßnahmen der Polizei, komplett gesperrt.

Leider mussten wir bei diesem Einsatz wieder einmal feststellen, dass zahlreiche Verkehrsteilnehmer kein Verständnis für unsere Arbeit und die Arbeit der Polizei zeigen. Mehrere Fahrzeuge versuchten, trotz umfangreicher Absperrmaßnahmen, mitten durch die Einsatzstelle zu fahren, um Ihr Fahrtziel auf möglichst kurzem Weg zu erreichen. An den Sperrstellen, die die Polizei mit mehreren Fahrzeugen und Beamten eingerichtet hatten, mussten die Polizeibeamten etliche Diskussionen mit Fahrzeugführer führen, da diese nicht verstehen wollten, dass die Straße für die Einsatzmaßnahmen gesperrt bleiben musste. Wir möchten hiermit noch einmal eindringlich darauf appellieren, dass Absperrmaßnahmen von Polizei und Feuerwehr keine Schikane anderer Verkehrsteilnehmer darstellen. Ebenso hilft es uns nicht weiter und beschleunigt die Einsatzmaßnahmen auch nicht, wenn wir jede Absperrung mit Personal besetzen müssen, da Verkehrsteilnehmer technische Absperrmaßnahmen gerne selbstständig umfahren oder gar zur Seite schieben.

Eingesetzte Einheiten:
Hauptwache
A-Dienst
B-Dienst
Löschzug 11 & 12
Löschzug 21
Löschzug 22

Einsatzbilder:
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