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      Hochwasserschutz am Feuerwehrgerätehaus Bohl

      Was Hochwasser und Starkregen alles verursachen können, wissen wir in Eschweiler nicht erst seit dem katastrophalen Hochwasser 2021. Regelmäßig müssen wir als Feuerwehr auch bei starken Gewittern oder längeren heftigen Regenperioden ausrücken und vollgelaufene Keller, Straßen oder Betriebsgelände von den Wassermassen befreien.

      Aber auch wir werden manchmal Opfer des Wassers. Bei der Flut 2021 wurden mehrere unserer Feuerwehrfahrzeuge sowie Fahrzeuge von anderen Feuerwehren, die in Eschweiler tätig waren, beschädigt oder sogar total zerstört. Auch ist es in der Vergangenheit vorgekommen, dass Wasser in Gerätehäuser eingedrungen ist und so Schäden entstanden.

      Insbesondere mussten wir dieses Phänomen mehrfach beim Löschzug Bohl feststellen, der bei Übertritt des Omerbaches Schäden am dortigen Feuerwehrgerätehaus zu vermelden hatte. Um Schäden vorzubeugen, wurden bei der Erweiterung des Gerätehauses vor wenigen Jahren schon erste Maßnahmen getroffen, um das Gebäude und die Parkplätze vor dem Wasser zu schützen. 

      In den letzten Wochen konnten die Schutzmaßnahmen nun abgeschlossen werden. Rund um das Gerätehaus wurden Erdwälle so angeordnet, dass das Grundstück besser vor Hochwasserschäden geschützt wird. Darüber hinaus wurde auch auf der Straße beziehungsweise dem Feldweg, der am Gerätehaus vorbei führt, eine Wasserbarriere errichtet, die jedoch jederzeit von Fahrzeugen gequert werden kann, um Schäden vorzubeugen.

      Somit konnten wir hier einen wichtigen Schritt gehen und den Hochwasserschutz im Feuerwehrgerätehaus in Bohl deutlich verbessern. Für die Zukunft hoffen wir, dass unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte aus dem Löschzug Bohl bei Hochwasserereignissen direkt den Bürgern unserer Heimatstadt helfen können und nicht zuerst ihre eigene Unterkunft trocken legen müssen.