Einsatzbericht zur Silvesternacht 2025/2026
Die Feuerwehr Eschweiler wünscht allen Mitbürgerinnen und Mitbürger unserer Heimatstadt sowie allen Lesern ein frohes, glückliches und gesundes neues Jahr 2026!
Hinter uns liegt glücklicherweise eine aus unserer Sicht relativ ruhige Silvesternacht.
Um 07:30 Uhr trat die diensthabende Wachabteilung 3 am Silvestermorgen ihre 24 Stunden dauernde letzte Schicht des Jahres 2025 an. 17 Berufsfeuerwehrmänner und Notfallsanitäterinnen/Notfallsanitäter übernahmen für 24 Stunden ihre Aufgaben im Löschzug, in der Einsatzzentrale sowie im Rettungsdienst.
Da es in der Silvesternacht erfahrungsgemäß zu mehreren parallel stattfindenden Feuerwehreinsätzen kommen kann, wurden die Angehörigen der Feuerwache durch mehrere freiwillige Einheiten zusätzlich unterstützt. In der Zeit von 19:00 Uhr bis 03:00 Uhr am Neujahrsmorgen wurden von den Löschzügen Stadtmitte, Dürwiß und Weisweiler jeweils ein bis zwei Feuerwehrfahrzeuge mit Personal besetzt, die unverzüglich zu möglichen Einsatzstellen ausrücken konnten. Insgesamt rund 25 zusätzliche Einsatzkräfte standen uns somit direkt zur Verfügung.
Rund um den Jahreswechsel waren somit knapp 50 Feuerwehrangehörige mit drei Rettungswagen und neun Feuerwehrfahrzeugen besetzt und einsatzbereit. Sollte es zu größeren Ereignissen kommen, hätten weitere ehrenamtliche Löschzüge alarmiert werden können.
Sehr positiv können wir festhalten, dass unser Rettungsdienst während der 24-stündigen Schicht lediglich zu 15 Notfällen ausrücken musste. Diese Zahl liegt sogar unterhalb des Durchschnitts eines normalen Tages. Lediglich vier Einsätze mussten in der Nacht nach dem Jahreswechsel absolviert werden. Keiner der Einsätze war auf unsachgemäßen oder falschen Umgang mit Feuerwerk zu verbuchen.
Auch für die im Brandschutz und in der Hilfeleistung eingeteilten Einsatzkräfte verlief der Silvestertag zunächst sehr ruhig. Lediglich eine kleinere Ölspur in Hücheln musste beseitigt werden. Den Jahreswechsel konnten alle eingesetzten Kräfte auf der Feuerwache beziehungsweise in den Gerätehäusern der ehrenamtlichen Löschzüge verbringen. Im Gegensatz zu früheren Jahren waren keine durch Feuerwerk verursachten Brände vor Mitternacht zu verzeichnen.
Nachdem die eingesetzten Einsatzkräfte mit alkoholfreien Getränken auf das neue Jahr angestoßen hatten, ging es dann ab 00:11 Uhr Schlag auf Schlag los. Der Löschzug der Feuerwache sowie die freiwilligen Löschzüge Stadtmitte wurden zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage alarmiert. Vor Ort konnte jedoch keine Feststellung gemacht werden, es handelte sich um einen technischen Fehlalarm. Noch während die eingesetzten Kräfte in der Grachtstraße beschäftigt waren, liefen dann fast im Minutentakt Notrufe ein, die kleinere Brände meldeten. Sämtliche in Bereitschaft befindliche Einsatzkräfte waren ab diesem Zeitpunkt für circa 2 Stunden im gesamten Stadtgebiet im Einsatz.
Insgesamt zwölf Brandeinsätze galt es in der Nacht abzuarbeiten. Hier behandelt es sich in allen Fällen glücklicherweise nur um kleine Feuer. Es brannten die Verpackungen von Feuerwerksbatterien, mehrere Mülleimer und diverser Unrat beziehungsweise Abfall. Die Feuer konnten jeweils sehr schnell gelöscht werden. Am Neujahrsmorgen rückte die Feuerwache dann einmal nach Hehlrath aus, da auch dort eine Mülltonne brannte. Da diese unmittelbar an der Hausfassade abgestellt war, musste die Fassade durch die Einsatzkräfte geöffnet werden, um die brennbare Dämmung abzulöschen und zu kontrollieren. In allen Fällen kam es zu keinen beziehungsweise lediglich zu geringen Sachschäden!
Wir können sehr positiv auf diese Silvesternacht zurückblicken! Die Zahl der Rettungsdiensteinsätze war sehr gering. Durch das Feuerwerk oder überbordende Feierlichkeiten wurden keine Personen so verletzt, dass der Rettungsdienst hätte eingreifen müssen. Die Zahl der Brand- und Hilfeleistungseinsätze war für ein Jahreswechsel ebenfalls sehr gering. Größere Schäden mussten wir glücklicherweise nicht feststellen.
Und: keine unserer Einsatzkräfte wurde während des Dienstes angegriffen oder gar verletzt!
Gerne beenden wir diesen Bericht mit den Worten unseres diensthabenden Einsatzleiters Daniel Jäger: „ Es war in diesem Jahr eine angenehme Schicht zum Jahreswechsel!“