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      Weiberfastnacht 2026

      Rettungskräfte sorgen für Sicherheit beim närrischen Treiben an Weiberfastnacht

      Auch an Weiberfastnacht hat die Stadt Eschweiler beim närrischen Treiben auf dem Marktplatz und an der Marienstraße beim Jecke-Tön-Festival wieder auf ihr bewährtes Sicherheits- und Rettungskonzept gesetzt. Unter der Einsatzleitung aus Ordnungsamt und Feuerwehr sowie einer zentralen Unfallhilfsstelle waren zahlreiche Organisationen und Behörden gemeinsam im Einsatz, um die Sicherheit der Feiernden zu gewährleisten.

      An der Unfallhilfsstelle standen Mitarbeitende der Hilfsorganisationen Malteser Hilfsdienst, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfallhilfe sowie Kräfte der Feuerwehr, des Ordnungsamtes, des Jugendamtes und der Polizei während der gesamten Veranstaltungsdauer im engen Schulterschluss bereit. Insgesamt standen sieben Rettungswagen sowie ein durch die Feuerwehr Eschweiler besetztes Notarzteinsatzfahrzeug zur Verfügung.

      Vor Ort waren rund zwölf Mitarbeitende des Ordnungsamtes im Einsatz. Das Jugendamt war mit mehreren Kräften vertreten, unterstützte das Ordnungsamt und führte Kontrollen im Rahmen des Jugendschutzes durch. Die Polizei begleitete das Geschehen über den gesamten Tag hinweg mit zeitweise bis zu 40 Einsatzkräften. Darüber hinaus waren sowohl ehrenamtliche als auch hauptamtliche Kräfte der Feuerwehr mit insgesamt rund 40 Einsatzkräften im Tagesverlauf eingebunden.

      In der Unfallhilfsstelle wurden elf ambulante Untersuchungen durchgeführt. Karnevalsbedingte Einsätze, die einen Transport in ein Krankenhaus erforderlich machten, beliefen sich auf 14 Fälle, davon zwei unter Begleitung eines Notarztes. In einem Einsatz kam es leider zu einer Bedrohung von Einsatzkräften und dem Versuch eines körperlichen Angriffs. Der Vorfall ging glimpflich aus, die stark alkoholisierte Person wurde durch die Bereitschaftspolizei in Gewahrsam genommen.

      Erfreulich war erneut die Unterstützung aus den Reihen der rettungsdienstlichen Hilfsorganisationen. Wie bereits in den vergangenen Jahren engagierten sich auch diesmal wieder Kolleginnen der Johanniter-Unfallhilfe aus Kiel und Hamburg, die den Eschweiler Karneval aus rettungsdienstlicher Perspektive begleiteten.

      Insgesamt wurde das Einsatzgeschehen durch die Witterung beeinflusst. Der anhaltende Regen schränkte den klassischen Straßenkarneval deutlich ein und führte dazu, dass sich viele Feiernde in die umliegenden Gaststätten verlagerten. Dadurch hielten sich weniger Menschen über längere Zeiträume auf dem Marktplatz und in den Straßen auf, was sich letztlich auch in einer geringeren Zahl an Einsätzen widerspiegelte.

      Trotz der widrigen Wetterbedingungen ziehen alle Beteiligten ein insgesamt positives Fazit: Das abgestimmte Rettungs- und Sicherheitskonzept hat sich erneut bewährt und zu einem weitgehend sicheren Verlauf der Weiberfastnacht in Eschweiler beigetragen.