Einsatztätigkeit zum Jahreswechsel 2019/2020 bei der Feuerwehr Eschweiler


Der Dienstverlauf der ersten 12 Stunden des Silvestertages kann eigentlich nicht mehr mit ruhigem Dienst umschrieben werden, da bis 19.30 Uhr lediglich 13 (Vorjahr 17) Einsätze im Rettungsdienst sowie 1 kleinere Ölspur in Dürwiß die hauptberuflichen Kräfte forderten.

Auch in diesem Jahr standen neben den hauptberuflichen Kräften im 24-Stunden-Dienst diverse freiwillige Kräfte im Zeitraum von 19:00 bis teilweise 07:30 Uhr am Neujahrsmorgen einsatzbereit in den Gerätehäusern Dürwiß, Bohl sowie in Stadtmitte zur Verfügung, um jederzeit bei Feuer- u. Hilfeleistungseinsätzen sofort mit der Hauptwache ausrücken zu können. Dies erhöht die Schlagkraft der Eschweiler Wehr in der meist einsatzreichsten Nacht des Jahres erheblich.

Um 20.28 Uhr wurden die Kräfte des Rettungsdienstes durch die Hauptwache in der Westerwaldstraße bei der Rettung einer Person unterstützt.

Bis kurz vor Mitternacht waren dann nur Rettungsdiensteinsätze zu verzeichnen und alle Eschweiler Feuerwehrkräfte begrüßten an ihren Standorten mit alkoholfreien Getränken das neue Jahr. An diesem Silvester wurden die hauptamtlichen Kollegen durch insgesamt 30 freiwillige Kameradinnen und Kameraden in den verschiedenen Gerätehäusern unterstützt.

Doch die Ruhe währte nicht lange, denn um 00.02 Uhr wurde der erste Einsatz der Feuerwehr Eschweiler im Jahr 2020 eröffnet. 

So meldeten Anwohner „Am Schlemmerich“ ein Feuer im Bereich neben den hohen Häusern, zu dem die Wache sowie die Kräfte aus Stadtmitte ausrückten. 

Zwischen 00.09 Uhr und 01.35 Uhr kam es zu insgesamt 5 weiteren Feuermeldungen an der Hüttenstraße, der Indestraße, der Allensteiner Straße, der Dürener Straße sowie der Johanna-Neuman-Straße. Hier kam es überall zu kleineren Feuern – meist verursacht durch Knallkörper – ohne großen Sachschaden, bei dem alle Kräfte der Feuerwache sowie der in Bereitschaft stehenden freiwilligen Züge in Bohl, Stadtmitte sowie Dürwiß eingesetzt wurden. 

Bis zum Schichtwechsel um 07.30 Uhr wurde der Rettungsdienst der Feuerwehr Eschweiler noch mehrfach – teilweise parallel mit 3 Rettungswagen – eingesetzt. 

Fazit der diesjährigen Silvesterschicht:
Im Vergleich zum letzten Jahreswechsel sind die Einsatzzahlen im Rettungsdienst leicht angestiegen, allerdings im feuerwehrtechnischen Bereich (Brände/Hilfeleistungen) leicht gefallen. In diesem Jahr mußten keine Personen nach Verletzungen mit Feuerwerkskörpern transportiert werden und bei den Feuereinsätzen kam es nur zu geringen Sachschäden. Bei den Einsatzfahrten nach Mitternacht, wurden diesmal die Fahrzeugbesatzungen nicht nur durch „Feuerwerksabschussbatterien“ mitten auf den Straßen behindert sondern auch teilweise durch eine „Nullsicht“ aufgrund einer sehr starken Nebelbildung. Bewährt hat sich erneut das Konzept, die hauptamtlichen Kräfte durch bereits in Bereitschaft stehende freiwillige Kameradinnen und Kameraden zu verstärken.

In der nachfolgenden Bilderserie können Sie die Kameraden der hauptamlichen Wache sowie der freiwilligen Löschzüge sehen, die in der Silvesternacht im Dienst/in Bereitschaft waren.

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