Großübung Jugendfeuerwehr


Die Jugendfeuerwehrgruppen der Feuerwehr Eschweiler trafen sich am 12.05.2017 zur ersten gemeinsamen Großübung des Jahres. Unter der Leitung von Stadtjugendwartin Marie-Luise Göldner sowie der stellvertretenden Stadtjugendwartin Stefanie Hinzen übten die Jugendlichen der Jugendgruppen Stadtmitte, Kinzweiler/Röhe, Dürwiss, Fronhoven und Weisweiler gemeinsam mit der Johanniter Jugend und der Rettungshundestaffel Euregio auf dem Gelände der Kinzweiler Burg. Die gesamte Übung war federführend durch den Jugendwart der Jugendgruppe Kinzweiler/Röhe, Gabriel Hinzen vorbereitet worden.

Auf dem weitläufigen Gelände rund um die alte Wasserburg erwarteten die Jugendlichen mehrere, teils voneinander abhängige Einsatzszenarien.
Ein Brand im Unterholz drohte sich auszuweiten und auf zwei Gastanks überzugreifen. Hier wurden durch mehrere Jugendgruppen gemeinsam ein massiver Löschangriff aufgebaut - als Löschwasserentnahme diente hierbei der Wassergraben der Burg.
Im rückwärtigen Parkgelände waren mehrere Personen in einem alten, als Partyraum umgebauten Linienbus eingesperrt und von Rauch und Flammen bedroht. Unter (gespieltem) schwerem Atemschutz retteten die Jugendfeuerwehrleute mehrere Personen aus dem Bus, übernahmen eine kurze medizinische Erstversorgung und Betreuung und übergaben die Personen dann an die Mitglieder der Johanniter Jugend, die dann die medizinische Versorgung fortsetzten.
Im angrenzenden Waldstück wurden mehrere Personen vermisst und durch die in der Nähe lodernden Flammen und Rauch gefährdet. Die Rettungshundestaffel Euregio suchte das Waldstück mit mehreren Rettungshunden ab und übergab alle dort aufgefundenen Vermissten an die Feuerwehrleute und Johanniter.
Auf einer uralten Weide waren zwei Kinder gefangen, die nicht mehr alleine den Baum verlassen konnten. Auch hier konnte die Jugendfeuerwehr helfen und die Kinder mittels tragbarer Leitern vom Baum retten.
Sämtliche vermissten und verletzten "Schauspieler" waren vor der Übung durch eine spezielle Maskenbildner-Truppe realitätsnah "geschminkt" worden. So zeigten diese Kinder verschiedene Wunden und Verletzungen auf.

Unter den Augen des stellvertretenden Leiters der Feuerwehr, Stefan Preuß sowie zahlreicher (und in diesem Fall auch gewünschter) junger und erwachsener Schaulustiger absolvierten die Übenden alle gestellten Aufgaben sehr souverän. Nach einigen Dankesworten an die Übungsteilnehmer und Helfer trafen sich alle gemeinsam am Gerätehaus Kinzweiler zu einem Ausklang der Übung bei Grillwurst und kühlen Getränken. Ein besonderer Dank gilt neben dem Helferteam vor allem den Bewohnern der Kinzweiler Burg, die diese tolle Übung erst ermöglichten.

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